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Für An- und Abmeldefahrten brauchen Autos keine Zulassung

Kennzeichen brauchen auf der Fahrt zur Zulassungsstelle keinen Zulassungsstempel. Foto: Armin Weigel
Kennzeichen brauchen auf der Fahrt zur Zulassungsstelle keinen Zulassungsstempel. Foto: Armin Weigel

Wer mit einem Auto ohne Zulassung am Straßenverkehr teilnimmt, muss in der Regel mit einem Bußgeld rechnen. Allerdings gibt es eine Ausnahme: Erlaubt ist es etwa, ohne Stempelplakette zum Kfz-Amt zu fahren.

München (dpa/tmn) - Um ihren Pkw bei der Zulassungsstelle an- oder abzumelden, brauchen Autofahrer unterwegs keinen Zulassungsstempel auf dem Kennzeichen. Darüber informiert der Tüv Süd.

Das gilt demnach auch für Fahrten, die im Kontext der An- oder Abmeldung stehen. So ist etwa der Weg zur Hauptuntersuchung ohne Zulassung erlaubt. Aber das Auto muss dabei stets versichert sein, ansonsten machen sich die Autofahrer strafbar. Ob der Schutz besteht, erfragen die Autofahrer besser bei ihrer Versicherung und lassen sich Zustimmung für die Fahrt ohne Zulassung schriftlich geben, rät der Tüv Süd.

Ebenso darf die Nummer des montierten Kennzeichens noch nicht an ein anderes Auto vergeben worden sein. Wurde es nicht reserviert, könne das bei längeren Abmeldezeiten durchaus vorkommen, so der Tüv Süd. Hier helfe eine Nachfrage bei der Behörde weiter, die auch eine neue Nummer vergeben kann. Wer ansonsten mit dem alten Nummernschild fährt, macht sich ebenfalls strafbar.