Für dieses Selfie musste der Schwan sterben

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Dass Menschen im Kampf um das beste Selfie manchmal sogar ihr Leben riskieren, ist traurig – aber bekannt. Nun macht sich ein neuer grausamer Trend bemerkbar: Tiere werden für vermeintlich tolle Schnappschüsse vor die Kamera gezerrt und zu Tode gequält. Jüngstes Opfer ist dieser Schwan aus Mazedonien.

Was genau im Kopf dieser bulgarischen Touristin vor sich ging, als sie den wehrlosen Schwan brutal aus dem Wasser zerrte, ist bekannt: Sie wollte ein tolles Selfie knipsen! Um dieses Foto zu ermöglichen, packte sie das schöne Tier, das im Ohridsee in Mazedonien nichtsahnend seine Runden schwamm – und zog es gewaltsam ans Ufer. Augenzeugen berichteten der „Macedonia Online“, dass der Schwan verzweifelt kämpfte, um sich aus den Fängen der Selfie-Irren zu befreien.

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Unbarmherzig hielt die Touristin den zappelnden und fauchenden Schwan am Flügel fest und lächelte weiter, bis sie ihr Foto hatte. Dann ließ sie seinen leblosen Körper einfach am Ufer zurück – wo der Schwan kurze Zeit später starb.

Einige Monate zuvor starb ein Baby-Delfin in Argentinien. Denn anstatt das gestrandete Tier wieder zurück ins Meer zu bringen, knipsten die umstehenden Touristen lieber Selfies. Der kleine Delfin verstarb aufgrund starker Dehydrierung noch am Strand.

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(Bilder: Twitter / Facebook)

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