Fahrgastschifffahrt: Berliner Senat will Bündnis für bessere Luft am Wasser

Beliebt: Ausflugsschiffe auf der Spree, am Schiffbauerdamm

Berlin. Die BVG ist auf den Berliner Gewässern umweltschonend unterwegs. Vier ihrer sechs Fährlinien werden von Elektromotoren angetrieben, die emissionsfreie Energieversorgung erfolgt über Solarzellen auf dem Schiffsdach. Die von der Reederei Stern + Kreis im Auftrag der BVG betriebene Wannsee-Fähre verfügt seit 2014 über einen schadstoffarmen Dieselmotor. Und die Ruderfähre in Rahnsdorf kommt nur per Muskelkraft vorwärts. So vorbildlich geht es in der Berliner Fahrgastschifffahrt längst nicht überall zu. Umweltverbände sehen die Dieselmotoren der Ausflugsschiffe als Verursacher hoher Schadstoffbelastung – und der häufig dicken Luft an Havel, Spree und Landwehrkanal.

Die rot-rot-grüne Regierungskoalition möchte das ändern und über Bundesratsinitiativen schadstoffarme Antriebe sowie die Aus- oder Nachrüstung der Dieselschiffsmotoren mit Rußpartikelfiltern durchsetzen. Häufig ärgern sich zudem Anwohner darüber, dass liegende Schiffe die an Land installierten Stromtankstellen nicht nutzen, sondern ihre Energie und Heizung über einen ebenfalls dieselbetriebenen Generator beziehen, der zudem auch noch Lärm verursacht. Der Antrag von Rot-Rot-Grün sieht eine weitere Bundesratsinitiative vor, die eine Nutzungspflicht von Stromtankstellen auch an Bundeswasserstraßen vorschreibt. Er wurde am Donnerstag im Abgeordnetenhaus beraten und in Fachausschüsse überwiesen.

Bis 2030 sollen Dieselemissionen um 90 Prozent gesenkt werden

Der Antrag sieht auch vor, mit Berliner Verbänden und Schifffahrtsuntern...

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