Familie findet Goldmünzen im Wert von 80 Millionen Dollar – und verliert sie wieder

Wie gewonnen, so zerronnen: Eine Familie aus den USA erbte einen Tresor, in dem seltene Goldmünzen im Wert von 80 Millionen Dollar lagerten - und bekommt nun keinen Cent dafür. Ein Richter hat entschieden, dass die Münzen der US-Regierung gehören. Die Familie hätte sie sich widerrechtlich angeeignet.

Es war im Jahr 2003, als Joan Langbord und ihre zwei Enkel sich einen alten Tresor aus dem Besitz ihrer Vorfahren einmal genauer ansahen. Sie bohrten den Safe auf und fanden darin zehn alte Goldmünzen. Als die sogenannten „Saint-Gaudens double eagles“ im Jahr 1933 geprägt wurden, waren sie nur jeweils 20 Dollar wert. Doch 2002 wurde eine dieser Münzen beim Auktionshaus Sotheby’s für 7,5 Millionen Dollar verkauft.

Der Grund für den Preissprung: Die meisten der double eagles wurden zu Goldbarren eingeschmolzen, nachdem Präsident Theodore Roosevelt das auf Gold basierende Währungssystem abgeschafft hatte. Ein Kassierer der Münzprägeanstalt in Philadelphia rettete einige der Münzen vor dem Schmelzofen und verkaufte sie dem örtlichen Münzhändler, Israel Switt – einem Vorfahren der Langbords.

Die Freude über den Goldfund währte nur kurz. Als die Familie die Kostbarkeiten auf ihre Echtheit prüfen lassen wollten, wurde der Schatz sofort den Behörden gemeldet und von der Regierung beschlagnahmt. Die Familie bekam keinen Cent Entschädigung. Sie klagte.

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2011 entschied ein Gericht, dass die Münzen der Regierung gehörten. Die Familie legte Einspruch ein - und verlor erneut. Vergangene Woche bestätigte Richter Legrome Davis vom Eastern District Court of Pennsylvania das Urteil. Er erklärte, die fraglichen Münzen seien von dem Langbord-Vorfahr widerrechtlich aus der Münzprägeanstalt entwendet worden.

Der Anwalt der Familie Langbord, Barry Berke, erklärte „ABC News“, der Fall werfe viele neue rechtliche Fragen auf. So stünde die Macht der Regierung zur Debatte, Besitz zu konfiszieren. Die Langbords würden Berufung einlegen. Denn in einem ähnlichen Fall im Jahr 1993 seien die Erlöse von 7,59 Millionen Dollar zwischen der Regierung und den Besitzern geteilt worden.


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