Familie findet Welpen - doch der ist gar kein Hund

·Freie Autorin

Es klingt zunächst wie eine zuckersüße Geschichte mit Disney-Happy-End: Ein herrenloser, schutzloser Welpe wird von einer Familie aufgegabelt, die ihm ein neues, liebevolles Zuhause schenken könnte. Doch was die Familie für einen Hundewelpen hielt, entpuppte sich als ganz anderes Tier.

In weiten Teilen der USA ist nicht jeder Welpe am Straßenrand auch ein Hund (Symbolbild: Getty Images)
In weiten Teilen der USA ist nicht jeder Welpe am Straßenrand auch ein Hund. (Symbolbild: Getty Images)

Eine Familie aus Massachusetts entdeckte den kleinen Welpen am Rand einer vielbefahrenen Straße und zögerte nicht lange, bevor sie das schutzlose Tierchen mit nach Hause nahmen. Doch schon nach kurzer Zeit kamen den tapferen Rettern Zweifel, ob es sich dabei tatsächlich um einen Hund handelt, wie sie zunächst angenommen hatten.

Die Familie kontaktierte schließlich die Tierschutzorganisation Cape Wildlife Center, die den Verdacht rasch bestätigte: Dieser Welpe ist kein Hund, sondern ein Kojote.

Die Organisation teilte die Geschichte und ein Foto des Kojote-Jungen auf Facebook, und tatsächlich sieht dieses einem kleinen Mischlingswelpen zum Verwechseln ähnlich. Die Familie habe ihn daher "versehentlich" mitgenommen, wie es in dem Post heißt, bevor es ihnen gedämmert sei, dass es sich womöglich um ein wildes Tier handeln könne.

Ein Happy-End - und ein Brüderchen - für den Kojote-Welpen

Der kleine Kojote ist von seiner Familie getrennt worden, wie Cape Wildlife Center vermutet. Doch er soll sein Happy-End nun doch noch bekommen: Aktuell befinde er sich noch in Isolation, doch schon bald würde er einem ebenfalls verwaisten Ziehbruder vorgestellt werden, der frisch von einer anderen Tierschutzorganisation eingetroffen ist.

"Sobald beide Welpen ihre Impfungen erhalten haben, werden sie zusammen aufgezogen und bekommen die Chance, in unseren Freigehegen ihr natürliches Verhalten zu erlernen", schreibt Cape Wildlife Center auf Facebook. Sobald sie alt genug sind, sollen sie gemeinsam ausgewildert werden.

Obwohl diese Geschichte gut ausgegangen sei, sei dies nicht immer der Fall, warnt die Organisation allerdings. Kojoten würden oft Tollwut übertragen. Wer ein verwaistes Tier finde, würde also besser daran tun, sofort die zuständigen Behörden zu informieren, als selbst tätig zu werden.

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