Familie: Späte Mütter sind ein Feindbild

Wer schwanger werden will, sollte den Termin gut planen. Die Hebammen werden knapp.

Wann Frauen ein Kind bekommen sollen, dazu hat jeder eine Meinung, nicht zu früh, sonst kommt man im Beruf nicht weiter, nicht zu spät, sonst schadet es dem Kind. Viele junge Frauen entziehen sich, indem sie eine Entscheidung aufschieben oder erst gar nicht Mutter werden. Dass die Geburtenrate in Deutschland dennoch steigt, liegt überwiegend an Ausländerinnen, die mehr Nachwuchs bekommen.

Unsympatisch wie Trump-Fans

Ich war vierzig, als mein erstes Kind geboren wurde und gehöre damit zu jener Gruppe, die man „späte Mütter“ nennt. „Mütter werden immer älter“, stellte Spiegel Online fest. Ein Schicksal, das sie mit vielen teilen. Späte Mütter sind eine wachsende Gruppe, inzwischen gibt es mehr Frauen, die bei der Geburt des ersten Kindes vierzig oder älter sind, als Frauen, die mit unter 18 Mutter werden. Man könnte das gut finden, wenn man bedenkt, dass man mit vierzig wahrscheinlich finanziell und seelisch besser ausgerüstet ist, sich auf ein Kind einzulassen, als wenn man selbst noch fast eins ist. Aber das wäre zu einfach.

Häme für Caroline Beil

Späte Mütter sind ein Feindbild, sie kommen gleich nach...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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