Familienarbeitszeit-Modell: Martin Schulz unterstützt Vorschlag der Familienministerin

Laut Manuela Schwesig kommt das Modell, wenn Schulz gewählt wird.

Es ist noch immer das am häufigsten gelebte Familienmodell, wenn Kinder im Spiel sind: Der Mann arbeitet Vollzeit, die Frau Teilzeit.  Meist sind es die Frauen, die ihre Arbeitszeit verringern, wenn ein Kind auf die Welt kommt oder aber ein Angehöriger gepflegt werden muss. Oft fällt die Entscheidung so aus, weil Männer in besser bezahlten Jobs arbeiten. 80 Prozent der Zeit, die Kinder und die Pflege von Angehörigen in Anspruch nehmen, gehen auf das Konto der Frauen.

Sie sind dadurch oft  nicht nur finanziell von ihrem Ehemann abhängig, sondern auch viel stärker von Altersarmut betroffen. Denn durch die sogenannte „Teilzeitfalle“ fallen auch die Rentenansprüche deutlich geringer aus. Nicht nur das: Laut eine Studie der OECD steuern  in Deutschland nur rund 22 Prozent der Frauen zum Familieneinkommen bei – der schlechteste Wert von allen ausgewählten Ländern.  Und gleichzeitig wünscht sich jeder dritte Vater mehr Zeit mit seinen Kindern.

Familienarbeitszeit-Modell scheiterte bisher vor allem an der CDU

Diese Diskrepanz will Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) auflösen. Schon lange setzt sie sich für eine gerechtere Zeitaufteilung zwischen Beruf und Familie und für mehr gemeinsame Zeit für das Kind  ein. Ihr Familienarbeitszeit-Modell soll Abhilfe schaffen, aber bisher scheiterte Schwesig vor allem an der Union, seit Jahren stockt das Modell. Die Union berief sich auch immer darauf,...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen