Familiendrama "Coda" gewinnt Sundance Film Festival

teleschau
·Lesedauer: 1 Min.
Emilia Jones spielt die Hauptrolle in "Coda". (Bild: Getty Images/Gareth Cattermole)
Emilia Jones spielt die Hauptrolle in "Coda". (Bild: Getty Images/Gareth Cattermole)

Das weitgehend digitale Sundance Film Festival ist zu Ende gegangen. Großer Gewinner ist ein Drama über eine junge Frau, die in einer gehörlosen Familie aufwächst.

Das US-Drama "Coda" ist der große Gewinner des diesjährigen Sundance Film Festival. Der Film von Regisseurin Siân Heder gewann den Grand-Jury-Preis, den Zuschauerpreis und wurde außerdem für die beste Regie und die beste Ensemble-Besetzung ausgezeichnet, wie das Festival am Mittwoch mitteilte. "Coda" handelt von einer jungen Frau (gespielt von Emilia Jones, "Locke & Key"), die als Tochter einer gehörlosen Familie aufwächst, selbst aber hören kann. An der High School entdeckt sie ihre Leidenschaft für das Singen und gerät in einen Zwiespalt: Einerseits will sie weiter für ihre Familie da sein, andererseits träumt sie von einer professionellen Ausbildung als Sängerin.

Das Sundance Film Festival findet seit 1978 im US-Wüstenstaat Utah statt. Seit den frühen 80-ern wurde es Dank der Leitung durch Robert Redford zu einer der wichtigsten Plattformen für Independent-Filme. Die diesjährige Ausgabe fand aufgrund der Corona-Pandemie weitgehend online statt.

Neben "Coda" wurden der Film "Summer Of Soul" als beste Dokumentation, "Flee" als beste Weltkino-Dokumentation und "Hive" als bestes Weltkino-Drama ausgezeichnet.