Nicht familienfreundlich: Eurogate verweigert Arbeiterin gewünschte Teilzeit-Stelle

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Das Hafenunternehmen Eurogate rühmt sich als familienfreundlich, wurde dafür sogar ausgezeichnet. Doch ist das wirklich so? Eine Arbeiterin, die, weil sie Mutter geworden ist, gerne in Teilzeit gehen würde, liegt seit Jahren mit dem Terminalbetreiber im Clinch. Mitte März treffen sich beide Seiten vor Gericht. Heike Röhrs arbeitet seit mehr als 15 Jahren bei Eurogate. Die 40-Jährige liebt ihren Job im Hafen und möchte nichts anderes machen, als weiter draußen bei Wind und Wetter die großen Container zu verladen. Schichtmodell stellt Eltern im Hafen vor Probleme Doch seit der Geburt ihres Sohnes vor acht Jahren ist das alles nicht mehr so einfach wie früher. Denn: Im Hafen wird rund um die Uhr gearbeitet. Es gibt eine Frühschicht, die um 6.30 Uhr morgens beginnt und um 15 Uhr endet. Eine Spätschicht, die um 14.30 beginnt und um 23 Uhr endet. Die Nachtschicht geht von 22.30 bis 7 Uhr. Für eine Familie wie die von Heike Röhrs ist das schwer zu organisieren. Denn Röhrs' Mann arbeitet ebenfalls bei Eurogate im gleichen Schichtmodell. Der Sohn kommt um 15 Uhr aus der Schule nach Hause. Seine Eltern oft erst um 0 Uhr, denn sie müssen noch den weiten Weg nach Schneverdingen fahren, wo sie wohnen. Kinderbetreuung: Ohne die Oma läuft gar nichts „Ohne meine Mutter würde hier nichts funktionieren“, sagt Heike Röhrs. Doch die Oma ist zum einen 63 Jahre alt, zum anderen ist sie selbst noch berufstätig. „Meine Mutter kommt so oft erst weit nach Mitternacht ins Bett und muss um 8 Uhr topfit im Büro sitzen.“ Heike Röhrs will ihrer Mutter das nicht länger zumuten. Nach der Geburt des Sohnes hatte Heike Röhrs Elternzeit...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo