Farbe auf Ferrari: Aktivisten besprühen Schaufenster eines Autohändlers

In London haben Umweltaktivistinnen und -aktivisten der Gruppe "Just Stop Oil" die Schaufenster mehrerer Showrooms für Luxusautos in London mit oranger Farbe besprüht. Sie wollen damit die Regierung dazu aufrufen, keine Lizensen mehr für Verbrennermotore auszustellen. Betroffen waren mehrere Autohändler, die=/ die Luxusmarken Bugatti, Bentley und Ferrari verkaufen.

Die Gruppe unterstützt auch die Aktion, die Rechungen bei Konzernen, die mit fossilen Brennstoffen viel Geld verdienen, nicht mehr zu bezahlen.

Vor einigen Tagen machten die Aktivisten mit einer ähnlichen Aktion auf sich aufmerksam. Zwei Aktivistinnen der Gruppe hatten am 14. Oktober das Bild des niederländischen Künstlers Vincent van Gogh in der National Gallery in London mit Tomatensuppe beworfen. "Was ist mehr wert, Kunst oder Leben?", sagte eine der Frauen. Bei der Aktion soll der Rahmen des Gemäldes beschädigt worden sein. Den Frauen wird deshalb Sachbeschädigung vorgeworfen.

Die Aktion gegen das Autohaus fand am Mittwochmorgen statt, am Berkley Square Ecke Bruton Street in der britischen Hauptstadt, im Rahmen eines Aktionsmonats der Aktivistengruppe gegen Verbrennermotore.

Die Polizei in London teilte mit, dass sie zwei Personen festgenommen habe, die an der Aktion beteiligt gewesen seien.

Am 23. Oktober gab es einen ähnlichen Vorfall im Potsdamer Museum Barberini, bei dem Aktivisten der Protestgruppe "Letzte Generation" ein Gemälde des französischen Impressionisten Claude Monet mit Kartoffelbrei bespritzten.