"FAS": AfD-Anhänger verdienen leicht überdurchschnittlich und sind Pessimisten

Die Anhänger der AfD kommen einer Studie zufolge aus der Mitte der Gesellschaft

Die Anhänger der AfD kommen einer Studie zufolge aus der Mitte der Gesellschaft. Als Belege nennen Forscher des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) unter anderem das Einkommens- und Bildungsniveau, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung". AfD-Sympathisanten liegen mit 2200 Euro Nettoeinkommen im Monat etwas über dem deutschen Durchschnitt.

Gut die Hälfte (55 Prozent) der AfD-Anhänger habe zudem ein mittleres Bildungsniveau (Realschule), 25 Prozent ein hohes, 20 Prozent ein niedriges Niveau. Die AfD sei keine "Prekariatspartei". Was das Milieu vom Rest der gesellschaftlichen Mitte unterscheide, sei die ausgeprägte Angst vor der Zukunft, hieß es weiter. AfD-Wähler seien "Pessimisten", schreiben die IW-Autoren dem Bericht zufolge.

Die größten Sorgen löst laut "FAS" das Thema Zuwanderung aus: Es macht 82 Prozent der AfD-Anhänger zu schaffen. In der Gesamtheit der Befragten seien das nur 32 Prozent. Die Entwicklung der Kriminalität und der soziale Zusammenhalt des Landes rangierten ebenfalls weit oben. Zusammenfassend schreiben die Forscher laut "FAS" von einer "Partei der sich ausgeliefert fühlenden Durchschnittsverdiener".

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