Fauxpas auf Met-Gala: Amal Clooney verärgert Designer Tom Ford mit Last-Minute-Look

Nina Baum
Freie Autorin für Yahoo Style
Amal Clooney erschien auf dem roten Teppich der Met-Gala in einem Outfit von Designer Richard Quinn. (Bild: AP Photo)

Auf der diesjährigen Met-Gala in New York zeigte sich Amal Clooney in einem extravaganten Outfit des britischen Designers Richard Quinn. Damit sorgte sie zwar vor den Kameras für Bewunderung, doch im Hintergrund gab es Riesenärger um das von Clooney gewählte Outfit.

Neben zahlreichen anderen Promis zeigte sich auch Menschenrechtsanwältin Amal Clooney auf dem roten Teppich der wohl wichtigsten Mode- und Spendengala der Welt: der Met-Gala. Das diesjährige Motto: „Himmlische Körper: Mode und die katholische Vorstellung“.

Mit blauer Satinhose und einem spiegelndem Folien-Oberteil mit Mega-Schleppe erschien Amal Clooney zusammen mit ihrem Ehemann und Hollywood-Star George Clooney auf dem Red Carpet. Ein glamouröser Auftritt mit Folgen: Denn das Hosenkleid von Designer Richard Quinn war eigentlich nicht für den roten Teppich vorgesehen.


Stattdessen sollte Clooney in einer roten Robe des berühmten Designers Tom Ford vor die Kameras treten – ein Outfit, das speziell für Clooneys Auftritt auf dem roten Teppich designt wurde. Doch die Anwältin entschied sich in letzter Minute anders. Für das große Schaulaufen im Blitzlichtgewitter trug sie stattdessen das Hosenkleid im Folien-Look von Quinn.

Für das Design-Team um Tom Ford ein Schlag ins Gesicht. Doch das war noch nicht einmal der alleinige Grund für das große Drama. Laut „pagesix.com“ reagierte man im Team um Ford zunächst noch großzügig auf Clooneys Last-Minute-Entscheidung. Clooney soll lediglich darum gebeten worden sein, ganz auf das Kleid zu verzichten, wenn sie es nicht auf dem roten Teppich tragen wolle. So hätte man es noch einem anderen Star geben können.

Doch Amal Clooney trug das Kleid dennoch – und zwar gleich nach dem prestigeträchtigen Auftritt auf dem roten Teppich. Laut Vogue-Chefin und Organisatorin der Gala Anna Wintour schlüpfte Clooney direkt nach dem Blitzlichtgewitter in die für sie angefertigte Robe Tom Fords. Auch auf der Aftershowparty erschien sie in dem purpurnen Kleid im Stil roter Kirchenfenster.


Wie Wintour dem Moderator der amerikanischen „The Late Show“ verriet, soll Clooney Sorge gehabt haben, dass das Hosenkleid von Richard Quinn den Abend nicht überstehen würde. Kurzerhand änderte sie also die Reihenfolge ihrer Outfits. Praktisch für Clooney – ärgerlich für den Designer Tom Ford und sein Team, das monatelang an dem Outfit arbeitete. Auch die Mitarbeiter der Vogue, die für die Koordination der Gala verantwortlich waren, sollen sich über Clooneys Verhalten geärgert haben. Sprecher der Vogue und Tom Ford äußerten sich jedoch bisher nicht offiziell zu dem Thema.