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FC Bayern: Tuchel zufrieden, aber Upamecano fällt lange aus

Thomas Tuchel im Münchner Stadion (MICHAELA STACHE)
Thomas Tuchel im Münchner Stadion (MICHAELA STACHE)

Trainer Thomas Tuchel hat sich nach dem 1:0 (0:0) des FC Bayern gegen Union Berlin zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft gezeigt. "Ich denke, wir haben verdient gewonnen, auch wenn es knapp war. Wir haben das Ergebnis, das wir wollten", sagte er und betonte, die Münchner hätten nach der Heimniederlage gegen Weder Bremen drei Tage zuvor (0:1) diesmal "sehr aufmerksam und diszipliniert" gespielt. Der Rückstand auf Tabellenführer Bayer Leverkusen beträgt nun vier Punkte.

Leon Goretzka, der diesmal von Beginn an spielte, stimmte seinem Trainer zu. "Es ist ein wichtiger Sieg gewesen", sagte er bei Sky, "es war wichtig, dass wir die richtige Reaktion zeigen." Dass nicht vom einen auf den anderen Moment alles glatt laufe, sei aber auch verständlich. Grundsätzlich sei die Leistung "ordentlich" und der Sieg "souverän" gewesen.

Ein paar Schwachpunkte hatte Tuchel dennoch bei seiner Mannschaft ausgemacht. Die "Präzision" bei Flanken und beim Abschluss habe gefehlt, nach einer guten Viertelstunde zu Beginn der zweiten Halbzeit habe es "einen Bruch in der Energie" gegeben. Darüber hinaus habe "das zweite Tor gefehlt". Ein Treffer von Harry Kane nach der Führung von Raphael Guerreiro (46.) wurde vom VAR wegen Abseits zurückgenommen.

Guerreiro nahm diesmal anstelle von Alphonso Davies die Position des linken Außenverteidigers ein, Goretzka spielte im Mittelfeld neben Joshua Kimmich. Weil Dayot Upamecano nach der ersten Halbzeit wegen eines Faserrisses im linken hinteren Oberschenkel ausgewechselt wurde und nach Einschätzung von Tuchel wochenlang ausfällt, kam Winter-Zugang Eric Dier zu seinem ersten Einsatz für die Münchner.

"Eric hat so gespielt, wie ich es erwartet hätte", sagte Tuchel. Weil der Engländer zuletzt bei Tottenham Hotspur kaum gespielt habe, sei er ein wenig "ins kalte Wasser geworfen worden". Aber, betonte Tuchel, "man spürt seine Präsenz, sein Selbstvertrauen, seine Erfahrung". Angesichts des Ausfalls von Upamecano habe sich der Transfer "jetzt schon bezahlt gemacht".