FC-Ultras: Aufwändige Ermittlungen für die Polizei nach Regionalspiel

Polizei gründete Ermittlungsgruppe, um vermummte Täter zu identifizieren

Nach den Vorfällen beim Regionalligaspiel der zweiten Mannschaft des 1. FC Köln gegen Rot-Weiß Essen am Montagabend im Franz-Kremer-Stadion hat die Polizei eine Ermittlungsgruppe gegründet, um die Täter zu identifizieren.

14 bengalische Feuer gezündet

Eine solche Einheit wird immer dann gebildet, wenn Ermittlungen besonders zeitintensiv und umfangreich sind. Während des Spiels hatten sich FC-Anhänger auf der Hautptribüne des Stadions gegen 20.30 Uhr im Sichtschutz einer großen Fahne mit Sonnenbrillen und Sturmhauben vermummt und 14 bengalische Feuer gezündet.

Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. Nach Spielschluss hatten die Einsatzkräfte die Personalien von insgesamt 173 potenziellen Tatverdächtigen aufgenommen, die meisten von ihnen seien Mitglieder der Wilden Horde, teilte die Polizei mit.

FC-Geschäftsführer Jörg Schmadtke bezeichnete die momentanen Probleme mit der Ultra-Szene als „unangenehm und nicht hinnehmbar“. Man werde sich damit „hausintern intensiv befassen müssen.“ (ts)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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