#FCBRMA: Kroos und Ramos sind Zidanes wahre Waffen

Im Champions-League-Viertelfinale gegen Real Madrid müssen sich die Bayern vor allem vor Standards von Kroos und Kopfbällen von Ramos fürchten.

Madrid.  Nach Spielschluss gibt es bei Real Madrid ein klares Prozedere. Trainer Zinedine Zidane formuliert meistens wortkarg seine Erkenntnisse. Die zahlreichen Radioreporter funken stets wortreich ihre Analysen – und dann vergehen lange Minuten, bis das ­Geschehen endlich von höchster Stelle eingeordnet wird. Wenn der Kapitän kommt.

Sergio Ramos (31) ist keiner, der vor irgendetwas zurückschrecken würde. Nicht auf dem Platz, nicht danach. Gern macht er sich dafür so hübsch wie am vergangenen Sonnabend nach dem enttäuschenden 1:1 im Derby gegen ­Atletico Madrid: Gefönte Tolle, senfgelbes ­Sakko, silbrige Krawatte. Eine knappe Viertelstunde sprach er dann, und wie fast immer versteckte Ramos dabei auch eine Botschaft: "Wir müssen ­zusammen leiden können." Seitenhieb gegen die gern mal ein bisschen lauffaulen Sturmgrößen.

Die Unzufriedenheit mit Ronaldo, Bale und Benzema wächst

Die mögen vor großen Nächten wie am Mittwoch in der Champions League beim FC Bayern (20.45 Uhr, ZDF und Sky) immer noch die glamouröseste Visitenkarte dieses Real Madrid abgeben. Doch die Realität ist längst eine andere. Anstelle von 69 Prozent in der letzten Saison steuert die "BBC" – Gareth Bale, Karim Benzema, Cristiano Ronaldo – nur noch 39 Prozent der Pflichtspieltreffer bei (Bayerns Stürmer Robert Lewandowski kommt allein auf 35 ­Prozent). Außer Zidane und vielleicht Präsident Florentino Perez möchte sie eigentlich keiner mehr zusammen in der Startelf sehen. Und die wichtigen Treffer köpft eh Ramos.

Es ist eine ...

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