FDP kritisiert geplante Datenübergabe an Gesundheitsbehörden

Die Pläne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), den Gesundheitsbehörden einen Zugriff auf Mobilfunkdaten von Corona-Kontaktpersonen zu erlauben, stoßen bei der FDP auf Kritik. "Ich sehe aus rechtsstaatlicher Sicht auf jeden Fall Nachbesserungsbedarf", sagte Fraktionsvize Stephan Thomae dem "Handelsblatt". Niemand leugne den wichtigen Zweck. "Aber Spahn geht mit den Bürgerrechten doch sehr hemdsärmelig um", kritisierte der FDP-Politiker.