FDP will Erneuerung

Mit scharfen Angriffen auf die schwarz-rote Regierung hat der FDP-Vorsitzende Christian Lindner seine Partei auf einen ...

Mit scharfen Angriffen auf die schwarz-rote Regierung hat der FDP-Vorsitzende Christian Lindner seine Partei auf einen Erfolg bei der Bundestagswahl eingeschworen.

„Bewegte Zeiten - nichts passiert”, sagte er in seiner 80-minütigen, mit Ovationen gefeierten Parteitagsrede in Berlin. Zugleich betonte der Chef der seit 2013 nicht mehr im Bundestag vertretenen Liberalen die Eigenständigkeit seiner Partei: „In die Wahlen dieses Jahres gehen wir ohne Koalitionsaussage.”

Lindner warf der großen Koalition Versagen und Untätigkeit auf vielen Politikfeldern vor. „Wir können den Rauch der brennenden Themen bereits sehen” - doch die Bundesregierung aus Union und SPD habe derweil die vergangenen vier Jahre verschlafen. Als ein Beispiel nannte Lindner den „Maut-Irrsinn” von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) - anstelle eines Breitbandausbaus. Auch die arbeitsmarktpolitischen Pläne des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz kritisierte der FDP-Chef - sie seien schädlich für die Wirtschaft und würden Erwerbslosen nicht weiterhelfen.

Angesichts dieser Lage sei es so wichtig, dass die Liberalen im September in den Bundestag zurückkehrten. „Das Comeback der FDP ist längst noch nicht erreicht, aber wir haben wieder eine Chance...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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