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AUGUST: CHARLOTTESVILLE

Lange dauerte es nicht, bis Präsident Donald Trump die rechte Gewalt bei einem Nazi-Aufmarsch in Charlottesville verurteilte – jedoch sehr unspezifisch. Zuvor waren Bilder von dystopischen Szenen durch die Medien gegangen: Eine Massendemonstration von Mitgliedern des Ku-Klux-Klans, der Alt-Right-Szene, Neonazis mit Hakenkreuzen und zum Hitlergruß ausgestreckten Armen. Eine 32-jährige Gegendemonstrantin starb, als ein mutmaßlicher Rechtsextremist in eine Menschengruppe fuhr. Dutzende weitere Menschen wurden verletzt, zwei Polizisten im Einsatz kamen bei einem Hubschrauberabsturz um. Ein amtierender Präsident muss sich zu solchen Vorfällen entschieden äußern, verlangten unter anderem die New York Times, CNN, NBC und andere wichtige Medien. Trump aber verurteilte „Gewalt auf vielen Seiten“ – ohne von rechtem Terror zu sprechen.

Nach fehlendem Charlottesville-Statement: Trumps schlimmste Momente

„Jetzt ist er zu weit gegangen…“ – dieses Resümee zu US-Präsident Donald Trump findet sich regelmäßig in Medien und Netz. Und das nicht erst seit der ehemalige Unternehmer am 20. Januar dieses Jahres ins Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten eingeführt wurde. Ein weiterer Tiefpunkt: Seine viel zu späte Positionierung zur rechten Gewalt in Charlottesville am Wochenende. Wir blicken zurück auf die Momente, in denen Donald Trump durch Gesagtes oder nicht Gesagtes aufgefallen ist. Und zwar nicht positiv.

Alle Bilder: AP Photo

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