Feuer in Neukölln: Familien-Van von Flüchtlingshelferin in Britz angezündet

In Britz hat in der Nacht ein Auto gebrannt. Der Wagen gehört einer Frau, die sich für Flüchtlinge engagiert.

Erneut ist in der Hufeisensiedlung in Britz ein Auto angesteckt worden. In der Nacht zu Mittwoch zündeten Unbekannte einen Familien-Van an, der vor einem Haus stand. Nach Informationen der Berliner Morgenpost gehört das Auto einer Frau, die sich in der Flüchtlingshilfe engagiert. Der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Bei dem Auto handelt es sich um einen Chrysler. Der Wagen war direkt zwischen einem Müllstandplatz und der Seitenfront eines Reihenhauses geparkt. Der Wagen brannte komplett aus. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindern. Derzeit sind Spezialisten der Spurensicherung vor Ort. An dem Haus sind deutliche Rußspuren zu sehen. Die Täter hinterließen auch Schmierereien an dem Haus.

Die 42 Jahre alte Besitzerin ist auch aktiv in der Bürgerinitiative "Hufeisern gegen Rechts". Ihre Kinder sind in Kindergruppen der Neuköllner Falken, der Jugendorganisation der SPD.

In einer Mitteilung verurteilte Tim Haverland, Vorsitzender der Neuköllner Falken, die Tat: "Auch diesmal ist die Handschrift des Anschlags eindeutig rechtsextrem: Feige, nachts, gegen aktive Falken. Das Ziel der Nazis ist es, uns einzuschüchtern. Aber das Gegenteil ist der Fall. Wir lassen nicht nach mit unserer Arbeit als Kinder- und Jugendverband, zeigt doch auch dieser Anschlag wieder wie wichtig sie ist."

Mirjam Blumenthal, im Vorstand der SPD Neukölln und selbst schon Ziel eines rechtsextremen Brandanschlages gewesen,...

Lesen Sie hier weiter!

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen