Feuerwehreinsatz: Sturm beschädigt goldenen Adler auf der Kirchturmspitze

Berlin. Der vergoldete Adler auf der Ernst-Moritz-Arndt-Kirche an der Onkel-Tom-Straße in Zehlendorf hat nur noch einen Flügel. Der andere steht im Gemeindebüro – vorerst gesichert. Am Dienstag mussten Mitarbeiter der Kirchengemeinde die Feuerwehr rufen, weil der Sturm gefährlich an dem Vogel rüttelte. „An einem Kirchturm droht ein Metallteil herabzustürzen“, twitterte die Feuerwehr daraufhin am gegen 13.30 Uhr und schickte ein Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeug (LHF).

Für die Feuerwehr war es ein besonderer Einsatz. Denn der Adler ist in 40 Metern Höhe auf der Kirchturmspitze angebracht. Mit üblichen Drehleitern komme man aber nur 30 Meter hoch, sagte ein Mitarbeiter der Feuerwehr. Deshalb mussten Spezialkräfte der Höhenrettung von der Feuerwache Marzahn angefordert werden, die dann den Kirchturm hochkletterten. Während des Einsatzes waren die Kirche und die Onkel-Tom-Straße weiträumig gesperrt.

Nach zwei Stunden war der Adler gelandet

Etwa zwei Stunden später konnte die Feuerwehr Entwarnung geben. „Der Adler ist gelandet!“, twitterten die Spezialisten. Die Statue sei gesichert, die Einsatzstelle unter Kontrolle. Ein Flügel konnte noch auf der Spitze bleiben, der andere muss nun wieder angebracht werden. Dafür ist die Gemeinde zuständig. Wie lange es dauern wird, bis das Tier wieder vollständig auf der Kirchturmspitze zu sehen ist, konnte am Mittwoch noch keiner im Gemeindebüro sagen. Zuerst müsse der Schaden der Versicherung gemeldet, die Reparatur ausgeschrieben und mehrere Angebote e...

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