Film: Der letzte Tycoon: Warren Beatty als Howard Hughes

In hohem Alter hat Warren Beatty noch mal einen großen Film gestemmt über den König von Hollywood. Dabei hat er sich leider verhoben.

Bei manchen Filmen befällt einen Wehmut. Weil man noch mal einen großen Star sieht, der einen im Leben begleitet hat. Der Marken gesetzt hat. Nun aber leider nicht mehr der Alte ist. Das Renommee von Warren Beatty, der gerade 80 wurde, ist sowieso etwas angeschlagen. Schuld ist der Oscar. Da stand er noch mal mit Faye Dunaway, seiner Partnerin aus dem 50 Jahre alten Klassiker "Bonnie & Clyde", auf der Bühne.

Sie durften den wichtigsten Preis, den für den besten Film verkünden, und es war nun wirklich nicht ihre Schuld, dass man dabei die Kuverts vertauscht hat. Aber Beatty verstand es halt nicht und Faye Dunaway nannte dann den falschen Film. Und beide sahen aus, als seien sie senil und wüssten nicht mehr, was sie tun. Die Armen.

Bild Nr. 1:
Der Oscar ließ sie alt aussehen: Faye Dunaway und Warren Beatty Chris Pizzello / dpa

Nun kommt, zwei Monate danach, noch mal ein Film von Beatty ins Kino: "Regeln spielen keine Rolle." Es ist sein erster Regiefilm seit 18 Jahren. Sein letzter Auftritt als Schauspieler ist auch schon 15 Jahre her. Und er spielt da einen der Mächtigsten der Traumfabrik: Howard Hughes. Der legendäre Millionär, der König von Hollywood, darüber hinaus auch ein Konstrukteur von Flugzeugen. Und ein eigenbrötlerischer Exzentriker. Nein, kleine Brötchen backt Beatty nicht mehr. Wenn, dann muss es much bigger than life sein.

Sein Film spielt Ende der 50er- bis Mitte der 60er-Jahre, und das ist kein Zufall. Es ist die Zeit, in der Beatty, der kleine Bruder von Shirley MacLaine selbst angefangen hat. Aber während Hughes damals ein Vertreter des alten Studiosystems ...

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