Filmkonzert in Berlin: Howard Shore: "Ruhe ist ein Teil meines Erfolgs"

Der Richard Wagner vom Elbenland: Howard Shore hat die Musik zu „Herr der Ringe“ komponiert. Am 27. April wird das live gespielt.

Musik von ihm hat jeder schon mal gehört. Howard Shore hat in seiner 40-jährigen Karriere die Musik zu über 35 Filmen geschrieben, hat mit Regielegenden wie Martin Scorsese, David Fincher oder David Cronenberg zusammengearbeitet und Scores zu "Das Schweigen der Lämmer", "Philadelphia" oder "Sieben" erschaffen. Aber in die Film- und Musikgeschichte eingehen wird er mit seiner Musik zu den Trilogien zu "Der Herr der Ringe" und "Der Hobbit". Nicht nur auf der Leinwand, sondern auch auf der Bühne. Ende April wird "Der Herr der Ringe: Die Gefährten" mit Live-Musik und Großbildproduktion bei einem Filmlivekonzert. Wir haben den kanadischen Komponisten dazu vorab in Berlin gesprochen.

Mr. Shore, Sie haben mit dem Soundtrack zu "Der Herr der Ringe" eine Musik erschaffen, die noch immer, selbst ohne direkten Filmkontext, bei vielen Gänsehaut erzeugt. Wie sehen Sie, mit dem Abstand von 15 Jahren, Ihre Arbeit?

Howard Shore: Die Gänsehaut verdanken Sie nicht mir, die verdanken sie Tolkien. Er hat eine der größten und lebendigsten Fantasy-Welten aller Zeiten erschaffen. Die Leute gehen in dieser Welt auf. Ich habe lediglich die Musik geschrieben, die das versucht widerzuspiegeln. Meine Arbeit ist eine musikalische Interpretation von seiner. Aber Sie haben recht. "Der Herr der Ringe" wurde 1953 veröffentlicht und ist im Jahr 2017 genauso beliebt wie eh und je. Wenn die Leute das in 50 Jahren auch über meine Musik sagen, bin ich ein glücklicher Mann.

Wie sind Sie die Zusammenarbeit mit Peter J...

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