Finale Staffel: Abschied von Leif, Freydis und Harald

Ein ganz normaler Tag im Leben von Leif Eriksson (Sam Corlett), der einmal als großer Entdecker in die Geschichte eingehen sollte. (Bild: Netflix/Bernard Walsh)
Ein ganz normaler Tag im Leben von Leif Eriksson (Sam Corlett), der einmal als großer Entdecker in die Geschichte eingehen sollte. (Bild: Netflix/Bernard Walsh)

Mit der dritten Staffel geht die gefeierte Wikinger-Serie nun zu Ende. Schon "Vikings" war ein massiver Hit, doch vielen gilt das spektakuläre Spin-off "Vikings: Valhalla" als die bessere der beiden Produktionen, wenn nicht sogar als beste Serie der Welt. Die acht finalen Episoden sind ab 11. Juli bei Netflix abrufbar.

Aller guten Dinge sind drei, sagt man. Fans der Historienserie "Vikings: Valhalla" sind da zwar vermutlich anderer Meinung, dennoch dürften sie auf die dritte Staffel hingefiebert haben, in denen Freydis, Leif, Prinz Harald und Co. nun in den finalen Kampf ziehen. Zu sehen sind die letzten acht Episoden ab dem 11. Juli bei Netflix.

"Vikings: Valhalla", ein Spin-off des sechs Staffeln umfassenden Serienhits "Vikings", spielt im frühen 11. Jahrhundert, etwa 100 Jahre nach der gefeierten Mutterserie. Los ging es in der ersten Folge (2022) gleich mit einem blutigen Massaker der Engländer an den dänischen Siedlern. Im Mittelpunkt der Serie stehen drei Wikinger, die es tatsächlich gegeben hat, wenngleich die Handlung um sie weitestgehend fiktiv ist: Leif Eriksson (Sam Corlett), seine Schwester Freydis (Frida Gustavsson), Kinder von Erik dem Roten (in Staffel drei erstmals zu sehen: Goran Visnjic), sowie der norwegische Prinz und spätere König Harald Sigurdsson (Leo Suter).

Harald Sigurdsson (Leo Suter, links) und Leif Eriksson (Sam Corlett) haben es gemeinsam nach Konstantinopel geschafft. (Bild: Netflix/Bernard Walsh)
Harald Sigurdsson (Leo Suter, links) und Leif Eriksson (Sam Corlett) haben es gemeinsam nach Konstantinopel geschafft. (Bild: Netflix/Bernard Walsh)

Neue Wege für die Wikinger

In Staffel eins startete das Trio auf seinen Rachefeldzug infolge des Massakers der Engländer an den Dänen. Eine abenteuerliche Reise, die die drei nicht nur über wilde Meere und brutale Schlachtfelder führte. Anders als in "Vikings" sind die Wikinger im Ableger nicht mehr unangreifbar und müssen in der veränderten Welt einen neuen Platz finden. Sie finden sich nun in gespaltenen Lagern wieder und geraten regelmäßig wegen Glaubensfragen aneinander - denn während die einen weiter heidnischen Ritualen frönen, sind andere zum Christentum konvertiert.

In der dritten und letzten Staffel spielt Freydis, mittlerweile unangefochtenes Oberhaupt des heidnischen Jomsborg, mit ihrem Leben. Ihr Bruder Leif und Harald sind in Konstantinopel gelandet und genießen dort großes Ansehen. Harald hat sein ehrgeiziges Ziel, König von Norwegen zu werden, weiter fest im Blick und mit Elena (Sofya Lebedeva) eine neue Frau in seinem Leben, was Freydis freilich nicht ahnt. Und Leif Eriksson? Der steht kurz vor der Reise, mit der sein reales Vorbild in die Geschichtsbücher eingehen sollte - indem er als erster Europäer um das Jahr 1000 amerikanisches Festland betrat.

In den finalen acht Folgen von "Vikings: Valhalla" fungierte Jeb Stuart (Drehbücher unter anderem für "Stirb langsam" und "Auf der Flucht") erneut als Showrunner, zu den ausführenden Produzenten zählt neben Morgan O'Sullivan, James Flynn und vielen mehr auch Michael Hirst, der Erfinder der Mutterserie "Vikings".

Freydis Eriksdotter (Frida Gustavsson) in Staffel drei der gefeierten Serie. Hier mit Leander Vyvey als Stigg. (Bild: Netflix/Bernard Walsh)
Freydis Eriksdotter (Frida Gustavsson) in Staffel drei der gefeierten Serie. Hier mit Leander Vyvey als Stigg. (Bild: Netflix/Bernard Walsh)