Finne soll hunderte Kinder online missbraucht haben

Ein Finne steht nach Polizeiangaben im Verdacht, innerhalb kurzer Zeit mehr als 200 Minderjährige online sexuell missbraucht zu haben. Die Polizei versucht nun, die Opfer zu identifizieren. (Chris Delmas)
Ein Finne steht nach Polizeiangaben im Verdacht, innerhalb kurzer Zeit mehr als 200 Minderjährige online sexuell missbraucht zu haben. Die Polizei versucht nun, die Opfer zu identifizieren. (Chris Delmas)

Ein Finne steht nach Polizeiangaben im Verdacht, innerhalb kurzer Zeit mehr als 200 Minderjährige online sexuell missbraucht zu haben. Den Ermittlungen zufolge habe der Mann die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen sechs und 15 Jahren über die Videochat-Plattform Omegle kontaktiert und dazu gebracht, kaum bekleidet vor der Kamera zu posieren und sexuelle Handlungen vorzunehmen, erklärte die Polizei am Dienstag.

Dem im April Festgenommenen wird schwerer sexueller Kindesmissbrauch und Cybergrooming vorgeworfen. Die Taten ereigneten sich laut Ermittlungen zwischen 2022 und 2023. Da die Kinder die Videoplattform seinerzeit anonym nutzen konnten, haben die Ermittler Schwierigkeiten, alle Opfer aufzuspüren: "Es gibt noch 177 nicht identifizierte Opfer", sagte Ermittlungschef Petri Lamppu am Dienstag. Lamppu rief Erziehungsberechtigte auf sich zu melden, wenn sie den Verdacht haben, dass ihr Kind betroffen sein könnte.

gt/bfi