Fisker zeigt erstes Bild von neuem Elektro-SUV

feedback@motor1.com (Stefan Leichsenring)
Fisker Elektro-SUV

Neuer Model-Y-Konkurrent mit 480 Kilometer Reichweite

Am 12. März versprach uns Henrik Fisker in einem Tweet ein neues Elektroauto. Er postete ein Detailbild, sprach von einem Preis von etwa 40.000 Dollar (rund 35.000 Euro) und kündigte weitere Infos für den 18. März (also heute) an. Wir zeichnen die Entwicklung nach und stellen zusammen, was zu dem Auto bisher bekannt ist.

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Den ersten Hinweis gab der erwähnte Fisker-Tweet vom 12. März:

 

Am gestrigen 17. März ließ Fisker einen weiteren Salamischeiben-Tweet los: Es handele sich um ein Elektro-SUV mit einer Akkukapazität von über 80 kWh:

 

Heute nun gibt es endlich das versprochene Bild:

 

Einen Namen hat das Elektro-SUV offenbar noch nicht. Doch es soll in der zweiten Jahreshälfte 2021 starten und Allradantrieb haben. Mit der 80-kWh-Batterie sollen etwa 300 Meilen (480 Kilometer) möglich sein -- nach welcher Norm, sagt Fisker nicht.

Vergleicht man die angegebenen Daten mit dem Tesla Model Y, dann kommen einem Zweifel, ob Fisker nicht übertriebene Erwartungen weckt. Denn das Model Y Long Range AWD mit 280 Meilen Reichweite (nach amerikanischer EPA-Norm) kostet 51.000 Dollar (45.000 Euro):

Tesla Model Y US-Preise (18.03.2019)

Will Fisker sein Auto tatsächlich für 11.000 Dollar weniger anbieten? Wohl kaum. Vermutlich bezieht sich Preis von 40.000 Dollar auf ein Basismodell mit weniger Reichweite oder/und Hinterradantrieb.

Ob wirklich etwas aus dem neuen Fisker-Projekt wird, müssen wir abwarten. Bisher hat Fisker noch nicht viel umgesetzt. Die Anfang 2018 auf der CES vorgestellte Elektro-Coupé EMotion ist noch nicht auf dem Markt. Dieses Auto soll selbst entwickelte Festkörperbatterien als Energiespeicher nutzen. Doch diese sind offenbar noch nicht serienreif. Schon lange nichts mehr zu hören war auch von einem anderen Fisker-Projekt, dem Ende 2017 vorgestellten Orbit, einem elektrisch angetriebenen Shuttle-Fahrzeug für die Großstadt.

Quellen: InsideEVs, Henrik Fisker via Twitter