Fitnessmesse: Die Fibo startet in Köln – 150.000 Besucher erwartet

Auf der Messe werden neueste Entwicklungen der Fitnessbranche vorgestellt

Mehr als zehn Millionen Menschen sind in einem der bundesweit knapp 8700 Fitnessstudios angemeldet. Das macht Deutschland zum mitgliederstärksten Fitnessmarkt vor Großbritannien und Frankreich. Keinen anderen Sport betreiben Deutsche lieber, sagte Ralph Scholz, Event Director der Fibo, der Internationalen Leitmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit in Köln (6. bis 9. April).

Die Messe erwartet an den vier Ausstellungstagen rund 150.000 Besucher. Mehr als die Hälfte davon werden Fachbesucher sein. 1000 Aussteller – im Vorjahr waren es 960 – aus 49 Nationen präsentieren dann die neuesten Trends der Sport- und Fitnessbranche. Die größte Gruppe ausländischer Anbieter stellen China und die USA, die zusammen rund ein Drittel der Stände betreiben.

Präventionsgesetz ist großese Thema auf der Fibo

Scholz gibt bereits einen kleinen Einblick, was die Besucher auf der Fibo erwartet „Beliebt ist derzeit zum einen das Kleingruppentraining, bei dem Menschen mit anderen gemeinsam trainieren“, sagt Scholz. „Auch die betriebliche Fitness wird immer relevanter“, so der Experte.

Ein großes Thema ist auf der Fibo auch das neue Präventionsgesetz. „Das wird den deutschen Fitnessmarkt verändern“, sagt Theodor Stemper vom Lehrstuhl Fitness und Gesundheit der Bergischen Universität in Wuppertal.

Das Präventionsgesetz, das im vergangenen Jahr verabschiedet wurde, sorgt dafür, dass Gesundheitskurse zu 80 Prozent bei der Krankenkasse abgerechnet werden können. Bislang gebe es davon noch nicht allzu viele, da Studios und auch Trainer besonders dafür ausgestattet beziehungsweise geschult sein müssen. In den nächsten Jahren werde das Gesetz dazu führen, dass mehr Menschen Sport machen, meint Stemper.

Im Trend liegen kleine Fitnessstudios mit mit speziellem Angebot

Die Fitnessbranche sei weggekommen vom „Eisenbieger-Image“, das den Studio-Besuchern früher angehaftet habe, meint Scholz. Heute sei das Personal besser ausgebildet, Angebote würden immer individueller auf die Mitglieder zugeschnitten. Kleinere, spezialisierte Studios mit geschlossenen Trainingsangeboten liegen im Trend.

Highlights bei der Fibo, zu der am Wochenende (8. und 9. April) auch Privatbesucher zugelassen sind, seien ein Aqua-Pool in den Hallen und ein Breakdance-Contest. Ein kleines Kontingent an Tickets gibt es unter www.fibo.de aber nur noch für den Sonntag....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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