Flüchtlinge: Am Osteweg startet der Bau von neuen Unterkünften

Trotz der Proteste von Anwohnern und einer Bürgerinitiative, die für den Erhalt des geplanten Schulstandortes am Oste­weg 63 in Lichterfelde gekämpft hatten, geht der Bau von Modularen Unterkünften für 250 Flüchtlinge jetzt los. Der Bauzaun sei aufgestellt worden, damit mit den bauvorbereitenden Arbeiten zügig begonnen werden könne, bestätigte Sascha Langenbach, Sprecher des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF). Bis zuletzt standen noch denkmalschutzrechtliche Fragen im Raum.

Nach Aussagen des LAF sind die geklärt. „Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hat vergangene Woche von der Unteren Denkmalbehörde des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf die Genehmigung für den Bau der dort geplanten Modularen Unterkunft für Flüchtlinge erhalten“, so Sascha Langenbach. Damit lägen alle Genehmigungen für den Bau vor, einschließlich des Beteiligungsverfahrens der Nachbarn.

Keine Einigung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde

Mit Verwunderung sieht die Bürgerinitiative Sport- und Schulstandort Osteweg auf die neue Entwicklung. Einige Vertreter hatten gerade ein persönliches Gespräch mit dem Leiter der Unteren Denkmalschutzbehörde im Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, Jörg Rüter. „Er hat uns erklärt, dass er nach wie vor an den Bedenken zur Bauplanung festhalte“, sagt Carsten Knorr, Sprecher der Bürgerinitiative. Das bestätigt ein Schreiben der Senatsverwaltung für Kultur und Europa an die Bürgerinitiative, das der Morgenpost vorliegt. Darin heißt es, dass „zwischen der Unt...

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