Flüchtlingslager in Frankreich abgebrannt

In Nordfrankreich nahe Calais ist ein Flüchtlingslager abgebrannt. Die Behörden berichten, offenbar sei im Lager Grand-Synthe an mehreren Stellen gleichzeitig Feuer gelegt worden.

Vorausgegangen war eine Schlägerei und Messerstecherei zwischen Kurden und Afghanen. An den Auseinandersetzungen waren bis zu 150 Personen beteiligt. Mindestens zehn Menschen wurden verletzt.

Die rund 1.000 bis 1.500 Bewohner des Lagers wurden vor den Flammen in Sicherheit gebracht. Sie müssen in Notunterkünfte umziehen.

Das Lager bestand aus 300 Holzhütten. Es war im vergangenen Jahr eingerichtet worden. Viele seiner Bewohner stammten aus dem illegalen Lager in Calais, das im Herbst geräumt worden war.

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