Flughafen: Dienstleister entschuldigt sich für Koffer-Chaos in Tegel

Die Direktflüge werden nun erst ab Mitte und Ende Mai angeboten. Grund sind Verzögerungen bei der Koffer-Ausgabe.

Das Chaos bei der Gepäckabfertigung bei Flügen von Air Berlin am Flughafen Tegel wird noch mehrere Tage anhalten und den Reiseverkehr in den Osterferien beeinträchtigen. Die Fluggesellschaft hat deswegen den Ton gegenüber dem neuen Dienstleister AeroGround verschärft. Passagiere beschwerten sich über alte und verschmutzte Busse, die obendrein noch öfters ausgefallen sein sollen. Lange Wartezeiten und Verspätungen waren die Folge.

Air Berlin: "Den Worten müssen jetzt auch Taten folgen"

Air Berlin hat zum 26. März den Bodendienstleister gewechselt. Die Wisag wurde gegen die AeroGround ausgetauscht. Seitdem schafft AeroGround, eine Tochter des Münchener Flughafens es nicht, einen stabilen Service zu bieten. AeroGround bedauerte am Freitag in einer Pressemitteilungen die Probleme bei der Abfertigung, entschuldigte sich bei den Passagieren und gelobte Besserung. Grund sei Personalmangel.

Air Berlin reagierte verschnupft: "Den Worten müssen jetzt auch Taten folgen. Die Situation ist weiterhin nicht zufriedenstellend", sagte Air Berlin-Sprecher Ralf Kunkel: "Wir haben Verspätungen in unserem ganzen Netz aufgrund der schlechten Performance des Bodenverkehrsdienstleisters in Tegel." Air-Berlin-Mitarbeiter würden aushelfen, um den Personalmangel des Dienstleisters auszugleichen.

40 frische Kräfte kommen aus München nach Tegel

Um die Lage möglichst schnell zu verbessern, holt AeroGround 40 Mitarbeiter aus München nach Tegel. Diese Verstärkung soll bis Montag abgeschlossen sein. Weitere zusät...

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