Flughafen: Für Tegel sind schon die ersten Abrissaufträge vergeben

Die Frau wurde mit internationalem Haftbefehl gesucht. Sie wollte mit ihrer Tochter ausreisen und wurde am Flughafen festgenommen.

Noch rollen die Flugzeuge über die Brücke quer über die Zufahrtsstraße zum Flughafen Tegel. Aber der Abriss des "Taxiways" ist bereits beauftragt. Denn natürlich wird dieser Rollweg nicht mehr benötigt, wenn Tegel geschlossen wird.

Anders als im Falle von Tempelhof, als der Senat erstmal keinen Plan für die Zukunft des Terminals und des riesigen Flugfeldes hatte, sind die Vorbereitungen für die Nachnutzung von TXL schon sehr konkret. Die landeseigene Tegel Projekt GmbH ist seit 2011 dabei, das Gelände im Auftrag des Senates zu entwickeln. Diese Pläne wären für den Papierkorb, wenn die Schließungsgegner den Volksentscheid gewinnen sollten, der voraussichtlich am 24. September mit der Bundestagswahl stattfinden wird.

Dabei sind auch schon einige konkrete Aufträge vergeben worden: Vor allem Gutachten und Planungsleistungen für den Umbau der bestehenden Flughafengebäude. Aber eben auch der Abbruch der Flugzeugbrücke an der Einfahrt der "Urban Tech Republic", wie das Riesenprojekt genannt wird.

Eine fünf Quadratkilometer große neue Stadt

"Sobald die Flugzeuge weg sind, können wir anfangen zu bauen", sagte Philipp Bouteiller, Geschäftsführer der Projektgesellschaft. Die Pläne für das sechseckige alte Terminalgebäude sind weitgehend fertig. Hier soll die Beuth-Hochschule einziehen mit ihren Studiengängen, die zu dem Profil "urbane Technologien" passen. Dabei geht es um Themen von der Wasserwirtschaft über die Mobilität bis zur Müllverm...

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