Flugpassagier versteckt Waffe in Erdnussbutter

Bei der Flugsicherheit bekommt man gewiss so einiges zu sehen. Dieses Waffenversteck war für die Beamten am John F. Kennedy Flughafen aber auch nicht alltäglich.

Ein ziemlich ungewöhnliches Versteck für eine Waffe. (Quelle: Press Handout TSA)
Ein ziemlich ungewöhnliches Versteck für eine Waffe. (Quelle: Press Handout TSA)

Beim Gepäck eines Flugpassagiers wurde am 22. Dezember der Alarm der Röntgenscanner am Flughafen ausgelöst. Zunächst schien der Inhalt der Reisetasche eher unverdächtig, doch wegen des ausgelösten Alarms nahmen sich die Sicherheitsbeamten das Gepäck ein wenig genauer vor.

In der Tasche befanden sich zwei große Gläser Erdnussbutter der Marke "Jiff" und als die Beamten diese aufschraubten, staunten sie nicht schlecht. Denn in Plastiktüten eingewickelt waren mitten in der klebrigen Erdnussmasse die Einzelteile einer zerlegten Pistole versteckt, wie die Flugsicherheitsbehörde TSA in einer Pressemeldung mitteilte. Das Magazin der Waffe sei mit scharfen Kugeln geladen gewesen.

Witzige Wortspiele zum Waffenfund

"Die Waffenteile waren kunstvoll in zwei Gläsern geschmeidiger Erdnussbutter versteckt, aber es war mit Sicherheit nichts geschmeidig an der Art und Weise, wie dieser Mann seine Waffe schmuggeln wollte", witzelte John Essig, der Sicherheitsdirektor der TSA, in der Pressemeldung. Dann aber lobte er seine Beamten, die total fokussiert auf ihre Mission seien und "besonders während dieser betriebsamen Weihnachtsreisezeit."

Auch auf dem offiziellen Twitter-Kanal fand die TSA witzige Worte für die Situation. "Bringen Sie sich nicht in eine klebrige Situation", hieß es in dem Post zu dem Erdnussbutterfund.

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Die automatische Handfeuerwaffe wurde beschlagnahmt und der Passagier aus dem US-Bundesstaat Rhode Island umgehend verhaftet. Was mit der Erdnussbutter geschah, wurde nicht übermittelt. Auf den Schmuggel einer nicht deklarierten Waffe in einem Flugzeug stehen Geldstrafen bis zu 15.000 US-Dollar, umgerechnet knapp über 14.000 Euro.

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