Foltermorde in Reihenhaus-Idylle: Ging es um Teppiche im Wert von 150 Millionen Mark?

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Bei der Tötungsart kann man nur von Folter sprechen: Beide Opfer wurden gefesselt und auf den Bauch gelegt. Dann schnürte ihnen der Täter dünnen Draht um den Hals und verknüpfte ihn jeweils mit ihren angewinkelten Beinen. Als die Kräfte der Opfer schwanden, strangulierten sie sich selbst. Die MOPO titelte am 14. September 1988: „China-Mafia in Hamburg – Zwei Tote im Teppich“. Der Tatort war eine Wohnung in einem modernen Apartmenthaus am Borsteler Bogen (Groß Borstel). Bei den Opfern handelte es sich um Li Tiexiong (54) und Zhang Yongquing (37). Der Ältere der beiden war Geschäftsführer der „Great Wall China GmbH“, einer Firma, die mit chinesischen Teppichen, Lackmöbeln und Porzellan handelte. Als der Geschäftsführer drei Tage nicht zur Arbeit erschien, alarmierten Mitarbeiter den Hausmeister. Der öffnete die Wohnung von Li Tiexiong und entdeckte die Leichen im Badezimmer und im Schlafzimmer. Tatort Hamburg: Täter drehte die Heizung voll auf Vermutlich, um die Verwesung zu beschleunigen und Spuren zu verwischen, hatte der Täter die Toten erst in feuchte Tücher und schließlich fest in Teppiche gewickelt. Dann drehte er die Heizungen in der Zwei-Zimmer-Wohnung auf. Damals erinnerten sich viele Hamburger noch an den Thriller „Im Jahr des Drachen – Chinatown-Mafia“, der 1986 in die Kinos gekommen war, und die Vermutung lag für viele Menschen nahe, dass Angehörige mafiöser chinesischer Gangsterbanden, Triaden genannt, hinter dem Doppelmord steckten. Auch...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo