"For The People": Warum (auch) "Grey's Anatomy"-Fans die Serie lieben werden

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In der emotionalen Anwaltsserie aus dem Kosmos von Shonda Rhimes kämpfen sechs junge Juristen um Gerechtigkeit. Dabei können ihre Ziele unterschiedlicher nicht sein.

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In "For The People" dreht sich alles um junge Anwälte, die auf verschiedenen Seiten für Gerechtigkeit kämpfen. (Bild: Sky)

Jay, Seth, Leonard, Allison, Sandra und Kate sind Neulinge am Gericht des Southern District of New York und wissen genau, wie sehr Erfolg oder Misserfolg bei ihren ersten Fällen den Fortgang ihrer Karriere beeinflussen kann. Das Problem an der Sache: Als Ankläger und Verteidiger stehen sie auf unterschiedlichen Seiten des Gesetzes, das ihnen allen heilig ist. Und während jeder dafür kämpft, beruflich weiterzukommen, haben die Fälle von verseuchtem Grundwasser über groß angelegten Drogenschmuggel und einen Gouverneur unter Korruptionsverdacht unausweichlich Auswirkungen auf das Privatleben der jungen Juristen.

Produziert wurde "For The People" von Shonda Rhimes

Die Hauptrollen in der Anwalts-Serie spielen unter anderem Britt Robertson ("Secret Circle") als sensible und hochintelligente Sandra, die mit ihrer Berufswahl ein Kindheitstrauma überwinden will, Ben Rappaport ("Outsourced"), Anna Deavere Smith ("Nurse Jackie") und Hope Davis ("Wayward Pines"). Schöpfer der Serie mit insgesamt zwei Staffeln á 10 Episoden ist Autor Paul Davies. Für eine Anwaltsserie ist Davies bestens gerüstet – er selbst hat einen Abschluss in Rechtswissenschaften an der Stanford-Universität und war fast zehn Jahre lang in einem Rechtsstreit als Protokollant für einen Bundesrichter tätig. Bei der Serie ebenfalls am Start: Executive Producerin Shonda Rhimes, die unter anderem "Grey's Anatomy" produzierte und die derzeit unbestritten eine der meistgefragten Macherinnen im Serien-Business ist.

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Seit "Grey's Anatomy" kann sich die Produzentin und Drehbuchautorin Shonda Rhimes vor Arbeit und Anfragen kaum retten. (Bild: Getty Images)

Shonda Rhimes ist auch die Frau hinter "Bridgerton"

Neben "Grey's Anatomy" und "Scandal" produzierte die 51-Jährige mit ihrer Produktionsfirma Shondaland jahrelang erfolgreiche Serien wie "How to Get Away with Murder?" für den Sender ABC, bevor sie 2017 einen Exklusivvertrag mit Netflix schloss. Ihr jüngster Coup ist die Serie "Bridgerton", die im 19. Jahrhundert in der High Society Londons spielt und die nach dem Prinzip der Farbenblindheit besetzt wurde: Unabhängig von der historischen Realität sind People of Color genauso wie Weiße in der Rolle von Adeligen zu sehen. Überhaupt gilt Shonda Rhimes als Vorreiterin in Sachen Emanzipation und Diversität. Mit Ellen Pompeo als Dr. Meredith Grey erschuf Rhimes eine komplexe weibliche Hauptfigur bei "Grey’s Anatomy", deren Kollegen ganz selbstverständlich unterschiedliche Hautfarben und unterschiedliche sexuelle Orientierungen haben.

In "Scandal" spielte mit Kerry Washington eine afroamerikanische Schauspielerin die Hauptrolle der Politstrategin Olivia Pope, was 2012 für eine Primetime-Dramaserie in den USA (leider) noch immer eine Ausnahme war. Laut der Popkultur-Seite BitchMedia löste das den sogenannten "Scandal-Effekt" aus, der unter anderem zum Kinofilm "Hidden Figures" aus dem Jahr 2016 geführt haben soll. Darin geht es um die wichtige Arbeit, die schwarze Mathematikerinnen im Dienst der Nasa geleistet haben.

Warum "Grey's Anatomy"-Fans die Serie "For The People" nicht verpassen sollten

Sandra & Allison sind wie Mer & Cristina

Seit dem ersten Tag in der juristischen Fakultät sind Sandra und Allison die besten Freundinnen und erinnern uns damit an Meredith und Cristina, die in "Grey's Anatomy" nicht nur einmal bewiesen haben, dass ihnen ihre Freundschaft über alles andere geht. Auch, wenn es der rührende Satz "Du bist meine Person" nicht in "For The People" geschafft hat, so besteht kein Zweifel daran, dass sich Sandra und Allison genauso nahe stehen wie Mer und Cristina.

Erste Einblicke in "For The People" gibt es im Trailer:

Minuten entscheiden über das (restliche) Leben

Genauso wie sich die Ärzte in "Grey's Anatomy" oft mehrere Monate lang auf eine schwierige Operation vorbereiten, tun es die Anwälte in "For The People" für ihre Fälle. Und oft entscheidet sich das Schicksal der Mandanten (genauso wie das der Patienten) dann in wenigen Sekunden: dann nämlich, wenn die Geschworenen und Richter ihre Urteile fällen, mit denen die jungen Anwälte leben müssen. Gänsehaut, Adrenalin und Tränen sind vorprogrammiert.

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Liebe ist schön, aber nie einfach

Wir wissen es von Meredith und McDreamy, von Lexie und McSexy – und von nahezu allen anderen Charakteren aus "Grey's Anatomy": Auch die wahre Liebe muss unglaublich viele Hürden nehmen – und selbst, wenn die Gefühle groß sind, kann sie immer noch scheitern. Auch "For The People" wird uns nicht mit schnulzigen "Liebe auf den ersten Blick und für immer happy"-Szenen langweilen, sondern die Achterbahnfahrt der Gefühle so wiedergeben, wie wir sie am allerbesten kennen: aus dem eigenen Leben.

Die erste Staffel von "For The People" steht auf Sky zum Abruf bereit.