Formel 1: Ferraris neues Superhirn unter Betrugsverdacht

Mattia Binotto hat Ferrari wieder flott gemacht. Welche Rolle ein umstrittenes neues Bauteil spielt, sollen Fia-Kontrollen prüfen.

Das dunkle Haar akkurat frisiert, die Brille modisch, aber nicht extravagant, ein angedeutetes Lächeln auf den Lippen: Mattia Binotto ist niemand, der auffällt im Formel-1-Fahrerlager. Dabei ist der 47-Jährige gerade der Star unter den Ingenieuren. Er gilt als der kluge Kopf hinter dem Aufschwung des Ferrari-Teams um den viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel.

"Er ist die Schlüsselfigur, daran besteht kein Zweifel", sagt selbst Niki Lauda, Aufsichtsrats-Chef des Mercedes-Rennstalls. "Ferrari funktioniert jetzt, weil ein Schweizer da ist, der die Italiener organisiert, sie zum Arbeiten antreibt, aber ihnen gleichzeitig die Freiheit lässt, ihre Vorstellungen und Ideen auszudrücken", sagte Lauda der italienischen Zeitung "Repubblica" vor dem Großen Preis von Bahrain am Ostersonntag (17 Uhr/RTL und Sky).

Ferrari glaubt wieder an die eigene Stärke

Seit August 2016 ist Binotto Technischer Direktor bei Ferrari. Er löste James Allison ab, der mittlerweile bei Mercedes angeheuert hat. Seitdem läuft es wieder bei den Italienern: Nach zwei Rennen mit einem Sieg zum Auftakt in Australien und zuletzt einem zweiten Platz in China liegt Sebastian Vettel mit 43 Punkten gemeinsam mit Lewis Hamilton im Silberpfeil an der Spitze der WM-Wertung. Am Sonntag in Bahrain geht der Heppenheimer von Startplatz drei ins Rennen. Die Pole-Position holte Mercedes-Mann Valtteri Bottas vor Teamkollege Lewis Hamilton.

Der Aufwärtstrend ist unübersehbar. Ferrari glaubt wieder an die eigene Stärke und hofft, dass...

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