Formel 1: Jetzt mischt sich Rosbergs Nachfolger ein

Valteri Bottas gewinnt in Sotschi erstmals ein Formel-1-Rennen. Ein wichtiger Faktor im WM-Duell zwischen Ferrari und Mercedes.

Sotschi.  Dieser zweite Platz in Russland fühlte sich an wie ein kleiner Sieg, und Sebastian Vettel (29) war in Gönnerlaune. "Valtteri Bottas ist der Mann des Rennens, der verdiente Gewinner", sagte der Ferrari-Pilot: "Auch wenn einem das stinkt, auch wenn man sich in den Hintern beißt - man muss man es anerkennen."

Vettels Stimmung wurde immer besser nach dem vierten Rennen der Formel-1-Saison in Sotschi, und das hatte gute Gründe. Seine Führung im WM-Klassement hat der 29-Jährige am Schwarzen Meer ausgebaut, obwohl der Sieg erstmals an Bottas (27) und damit wieder an Mercedes ging.

Aber der vermeintliche Hauptkonkurrent Lewis Hamilton im zweiten Silberpfeil wurde nur Vierter. "Das ist nicht das Ende der Welt", betonte der 32 Jahre alte Brite, der 2014 und 2015 in Russland gewonnen hatte und diesmal überhaupt nicht zurecht kam. "Zu jammernd, zu unbeständig, zu angespannt", höhnte die "Gazzetta dello Sport". Die Folge des Formtiefs: Zum ersten Mal wurde der 54-malige Grand-Prix-Gewinner vom neuen Teamkollegen klar geschlagen.

Droht die Fortsetzung des Stallduells zwischen Hamilton und Bottas' Vorgänger Rosberg?

"Obwohl er darauf bestand, nicht nur als Lückenbüßer zu dienen, trauten ihm nur wenige zu, den dreifachen Weltmeister zu übertrumpfen", schrieb am Montag die britische "Times" ein wenig erstaunt. Das ist zweifellos für die Konstrukteurswertung, aber droht den Silberpfeilen nun etwa auch die Fortsetzung des teilweise eskalierten Stallduells zwischen Hamilton und Bottas' Vorgänger Nic...

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