Formel 1: Vettel setzt Ferrari unter Druck: "Viel Arbeit zu erledigen"

Sebastian Vettel wurde in Barcelona nur Vierter

Barcelona. Sebastian Vettel redete nicht lange drumherum. Angesichts der ersten Krise des Jahres setzte er sein Ferrari-Team mit Klartext unter Druck. "Wir waren nicht schnell genug", sagte Vettel nach der herben Pleite von Barcelona immer und immer wieder: "Dieses Team ist stark und hat viel Potenzial. Aber wir müssen die Probleme angehen."

Bisher lief ja alles nach Plan für die Roten, Vettel hatte das schnellste Auto im Feld und konnte deswegen auch verschmerzen, in China und Aserbaidschan aus teils skurrilen Gründen nicht gewonnen zu haben. Doch mit dem Großen Preis von Spanien haben sich die Kräfteverhältnisse verschoben, Lewis Hamilton und Mercedes sind zurück, der Brite hat nun schon 17 Punkte Vorsprung auf Vettel. Und der Heppenheimer weiß: Wenn er und die Scuderia nur ein bisschen nachlassen, ist der Traum vom ersten gemeinsamen Titel ganz schnell verpufft.

"Wir müssen verstehen, was fehlt", sagte Vettel und wirkte dabei selbst ein bisschen ratlos. Im stetigen Wettrüsten scheinen Hamiltons Ingenieure offenbar mal wieder den besseren Job zu erledigen. Die Updates an seiner "Loria" hätten zwar grundsätzlich funktioniert, sagte Vettel, aber "vielleicht haben die anderen mehr gemacht". Das zehrt an den Nerven. Es gebe "viel Arbeit zu erledigen".

Und Vettel hat allen Grund, sich Sorgen zu machen. Nach schwachem Saisonstart scheinen Mercedes und Hamilton nun mit aller Macht zurückzuschlagen. Schon in der Vergangenheit hatte das Sterne-Team stets die besten Ideen, den Silberpfeil im Verla...

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