Forschungspolitik: Berlin investiert 721 Millionen Euro mehr in Wissenschaft

Der Regierende Bürgermeister und Wissenschaftssenator Michael Müller über mehr Studienplätze, große Investitionen und Nobelpreise für Berliner Forscher

Das Land Berlin investiert in den kommenden Jahren 721 Millionen Euro mehr in die Wissenschaft. Das kündigte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) im Interview mit der Berliner Morgenpost an. Müller hat mit Beginn dieser Legislaturperiode das Kulturressort gegen die Wissenschaft getauscht. Ein Gespräch über Potenziale und Anforderungen, die Exzellenzinitiative der Berliner Universitäten und die Suche nach Weltstars der Wissenschaft.

Herr Müller, Sie sind Regierender Bürgermeister und Wissenschaftssenator. Auf einer Skala von eins bis zehn: Wie schwierig ist es, das beides unter einen Hut zu bekommen?

Michael Müller: Eine Sechs, würde ich sagen. Inhaltlich ist es gar nicht schwierig, aber zeitlich natürlich schon.

Sie haben ja anderswo viel Ärger, da ist doch die Wissenschaft etwas richtig Schönes, oder?

Die Aufgabe macht mir viel Freude. Aber es macht sich eben nicht von alleine. Ich bin zum Beispiel in den abschließenden Gesprächen zu den Hochschulverträgen natürlich dabei gewesen. Und in solche Themen muss man sich richtig einarbeiten.

Am 3. April müssen die Clusterskizzen für die Bewerbungen zur bundesweiten Exzellenzinitiative der Hochschulen vorliegen. Wie viele Anträge erwarten Sie durchzubringen? Was ist realistisch?

Berlin reicht 16 Skizzen ein. Wir erwarten, dass daraus erfolgreiche Anträge folgen. Aktuell hat Berlin vier Exzellenzcluster, diese Zahl würden wir gerne weiter ausbauen. Das ist der Anspruch, den wir den Universitäten gegenüber formuliert haben.

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