Foto-Fail: Trumps Berater gibt versehentlich Pläne des Weißen Hauses preis

Steve Bannon hat sich vor vielleicht streng vertraulichen Informationen im Weißen Haus ablichten lassen. (Bild: dpa)


Hätte sich Steve Bannon lieber einmal umgedreht, bevor dieses Foto geschossen wurde – er hätte gesehen, dass er gerade vor möglicherweise streng vertraulichen Aufzeichnungen im Weißen Haus posiert.

Am Dienstag war der Rabbi Shmuley Boteach im Weißen Haus zu Gast, um sich für ein Gespräch mit Donald Trumps Berater Steve Bannon zu treffen. Der Gelehrte und Autor aus Kalifornien ist als Kolumnist der rechtskonservativen Online-Publikation „Breitbart News“ tätig – die Plattform steht immer wieder für radikale Meinungsmache und Fake-News in der Kritik. Bannon war vor seinem Engagement im Weißen Haus selbst Mitglied des „Breitbart“-Teams.

Bei einigen der privaten Fotos ist im Hintergrund ein Whiteboard zu sehen, auf dem Regierungsnotizen zu lesen sind, die vermutlich nicht unbedingt für die Öffentlichkeit bestimmt waren. Unter anderem sind dort folgende Punkte vermerkt: „Grenzmauer bauen“, „Obamacare aufheben und ersetzen“, „biometrische Verfahren bei der Ein- und Ausreise“ und „Aussetzung des syrischen Flüchtlingsprogramms“.


Die Schnappschüsse veröffentlichte Boteach auf Twitter. Seine Worte dazu: „Mit Steve Bannon am israelischen Unabhängigkeitstag im Weißen Haus. Steve ist ein großer und standhafter Freund des jüdischen Staats.“ Beim nächsten Besuch dürfte Bannon sich wohl etwas mehr Gedanken darüber machen, wo er gerade für Bilder posiert.

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