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Ist Leitungswasser sauberer als Wasser aus dem Supermarkt?

Kürzlich untersuchte Stiftung Warentest 30 gängige Mineralwässer auf seine Inhaltsstoffe – und kam zu einem unappetitlichen Ergebnis: In zehn der 30 Medium-Mineralwässer wurden im Labor Verunreinigungen wie Abbauprodukte von Pestiziden nachgewiesen.  Gesundheitlich bedenklich seien die Werte noch nicht, aber nur für sechs der getesteten Wässer sprachen die Experten eine uneingeschränkte Empfehlung aus.

 Doch wie steht es mit der Sauberkeit von Leitungswasser? Offenbar deutlich besser: Laut dem aktuellsten Bericht von Gesundheitsamt und Umweltbundesamt halten 99 Prozent aller Proben die Grenzwerte ein. Die Güteanforderungen sind gesetzlich festgelegt. Die Wasserversorger müssen das Wasser regelmäßig untersuchen, bei Unstimmigkeiten muss das Wasserwerk warnen und Gegenmaßnahmen einleiten. Die Qualität wird bis zum Hausanschluss gewährleistet. Ab da ist der Eigentümer verantwortlich. Blei- oder Kupferrohre können das Wasser verunreinigen.

Wer sicher sein will, ob das Wasser aus dem Hahn frei von Verunreinigungen ist, kann sich zwecks einer Analyse an das Gesundheitsamt wenden. Bleianalysen gibt es ab 18 Euro, oft sogar gratis. Der Mineralstoffgehalt wie auch der Geschmack hängen vom Wohnort ab. Den Mineralstoffgehalt und den Härtegrad des Wassers können Sie bei Ihrem Wasserversorger erfragen.

Wie sicher ist unser Trinkwasser wirklich? Zehn wichtige Fragen rund ums Leitungswasser

30 gängige Medium-Mineralwässer ließ Stiftung Warentest kürzlich im Labor untersuchen. In jedem dritten Produkt wurden Verunreinigungen gefunden, wie Rückstände von Pestiziden. Für nur sechs der Wässer sprachen die Experten eine uneingeschränkte Empfehlung aus – Yahoo! Finanzen berichtete.
Ist Leitungswasser also die gesündere Wahl? In unserer Info-Klickstrecke beantworten die Experten vom Verbrauchermagazin test die zehn wichtigsten Fragen. (Bilder: thinkstock)