Früherer australischer Finanzminister Cormann soll neuer OECD-Chef werden

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Mathias Cormann

Der frühere australische Finanzminister Mathias Cormann soll neuer Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) werden. Wie am Freitag aus dem Umfeld der Organisation verlautete, stimmte eine knappe Mehrheit der Botschafter der OECD-Mitgliedstaaten für den 50-Jährigen. Er landete damit in der Gunst des Gremiums vor der früheren EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström.

Der OCED mit Hauptsitz in Paris gehören 37 Länder an, neben Deutschland und anderen EU-Ländern sind das unter anderem die USA, Japan, Israel, die Türkei und Mexiko. Die OECD verfasst jährlich rund 500 internationale Berichte von der Flüchtlingspolitik bis hin zu Konjunkturprognosen. Auf OECD-Ebene wird auch über strittige Themen wie eine internationale Digitalsteuer verhandelt.

Cormann löst Angel Gurría ab, der Mexikaner hatte den Vorsitz seit 2006 inne und gibt den Posten im Mai ab. Der Australier hatte im vergangenen Jahr für den geplanten Posten bei der OECD sein Mandat im Parlament niedergelegt.

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