Früherer Berliner Wirtschaftssenator Wolf zieht sich aus Landespolitik zurück

Harald Wolf beim Linken-Parteitag

Der ehemalige Berliner Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) legt sein Mandat im Abgeordnetenhaus vorzeitig nieder und zieht nach Hamburg. "Ich habe vor, mich mehr auf die Bundespolitik zu konzentrieren", sagte der 63-Jährige der Zeitung "Neues Deutschland" aus Berlin vom Donnerstag. Sein Amt als Bundesschatzmeister und im geschäftsführenden Bundesvorstand der Linken will er demnach behalten.

Er werde aus persönlichen Gründen umziehen und das Abgeordnetenhausmandat bereits im Februar niederlegen, sagte Wolf der Zeitung. Danach will er demnach zwischen Hamburg und Berlin pendeln. Wolf betonte, er fühle sich dem Berliner Projekt eines rot-rot-grünen Senats weiter verbunden. "Das ist eine wichtige Erfahrung für die Gesamtpartei", sagte der Linkspolitiker.

Der gebürtige Hesse war von 2002 bis 2011 Wirtschaftssenator in der rot-roten Berliner Landesregierung unter dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). Bereits von 1991 bis 2002 hatte er im Abgeordnetenhaus gesessen.