Frachter rammt Fähre: Knapp an der Katastrophe vorbei

Kurz vor dem Zusammenstoß war die „Ever Given“ auf einem Schlingerkurs unterwegs.

Ein riesiges Containerschiff, ein winziger Anleger und dazwischen eine kleine Hadag-Fähre: Am Sonnabendvormittag hat es am Anleger Blankenese laut geknallt. Der Frachter „Ever Given“ kollidierte mit der „Finkenwerder“, die jetzt ein Totalschaden ist (MOPO berichtete). Viel deutet mittlerweile darauf hin, dass der starke Wind den Crash verursacht hat – und nur der Zufall ein größeres Unglück verhindert hat.

Sonnabend, kurz vor zehn Uhr am Vormittag. Mit einem Mal gerät die „Ever Given“ der taiwanesischen Reederei Evergreen aus der Fahrrinne. Immer näher kommt der 400 Meter lange Riesenpott dem Ufer. Bedrohlich nah taucht er plötzlich vor dem Anleger Blankenese auf, wo gerade die Hadag-Fähre „Finkenwerder“ (25 Meter lang) liegt. Dann knallt es. Die Fähre wird massiv beschädigt, Aufbauten werden tief eingedrückt, Scheiben zerspringen.

Zum Glück waren keine Passagiere an Bord

Glück im Unglück: Trotz des Linienbetriebs waren gerade keine Passagiere an Bord. Sonst hätte die Kollision möglicherweise verheerende Folgen gehabt. Dennoch: Die drei Besatzungsmitglieder erlitten einen schweren Schock, der...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo