Fragen und Antworten zum Formel-1-Rennen in den USA

SID
Fragen und Antworten zum Formel-1-Rennen in den USA

Was steht an?
Der Große Preis der USA - im texanischen Austin steigt das 17. von 20 Rennen der Weltmeisterschaft. Im Mittelpunkt steht die Frage: Macht Mercedes-Pilot Lewis Hamilton im Duell mit Sebastian Vettel (Ferrari) schon am Sonntag (21.00 Uhr/RTL und Sky) seinen vierten WM-Titel nach 2008, 2014 und 2015 klar?

Wie wird Hamilton in Austin Weltmeister?
Der Brite hat nach seinem Sieg zuletzt in Japan und dem gleichzeitigen Ausfall Vettels nun 59 Punkte Vorsprung auf den Heppenheimer. Holt Hamilton 16 Zähler mehr als der Heppenheimer, ist er neuer Weltmeister. Das bedeutet: Wenn Hamilton gewinnt und Vettel nicht über Rang sechs hinaus kommt, oder Hamilton Zweiter wird und Vettel höchstens Neunter, darf der Mercedes-Pilot bereits jubeln. Übrigens: Schon 2015 krönte sich Hamilton in Texas zum Weltmeister.

Was würde der Titelgewinn bedeuten?
Mit seinem vierten WM-Titel würde Hamilton weiter Geschichte schreiben. Der 32-Jährige wäre erst der dritte Fahrer der Geschichte, der seinen vierten Titel gewinnt. Damit würde Hamilton mit Alain Prost (Frankreich/1985, 1986, 1989, 1993) und Vettel (2010, 2011, 2012, 2013) gleichziehen. Nur Rekordweltmeister Michael Schumacher mit sieben Titeln (1994, 1995, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004) und Juan Manuel Fangio (Argentinien/1951, 1954, 1955, 1956, 1957) mit fünf setzten sich häufiger die Krone auf.

Was ist neu?
Der aus dem Boxsport weltberühmte Ringsprecher Michael Buffer soll neben der Strecke für ein bisschen Spektakel sorgen. Er soll Hamilton, Vettel und Co. vor dem Rennen den Fans präsentieren, für diese Einlage wird eigens das Startprozedere um 15 Minuten vorverlegt. "Ich kenne ihn seit 30 Jahren, es gibt keinen Besseren: Er wird den Markenwert der Fahrer erhöhen und ein Licht auf die Formel 1 werfen", sagte Formel-1-Marketingchef Sean Bratches. Buffer ist vor allem für seinen Schlachtruf "Let's get ready to rumble" bekannt.

Was bietet die Strecke?
Der Kurs in Austin gilt als "Achterbahn". Besonders die Anfahrt auf die erste Kurve hat es in sich: Die Piloten rasen in höchstem Tempo auf eine 41 Meter hohe "Wand" zu. "Man sieht nur diesen riesigen Hügel vor sich. Beim Anbremsen kann man den Scheitelpunkt gar nicht sehen", sagt Hamilton, der vor zwei Jahren in eben dieser Kurve seinen Teamrivalen Nico Rosberg nach dem Start weit nach außen drängte - und durch den anschließenden Sieg seinen dritten WM-Titel vorzeitig perfekt machte.













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