Fragen zum "Hurensohn-Skandal" - Wegen Beleidigung: Wird Pereira jetzt gesperrt?

Matthias Eicher

Nach der angeblichen Beleidigung schaltet sich nun der DFB ein. Im schlimmsten Fall droht dem Trainer der Löwen eine harte Strafe – und das im Kampf um den Klassenerhalt. Bierofka darf nicht einspringen.

München - Drei Punkte hat der TSV 1860 im Duell der Löwen mit Eintracht Braunschweig schon verloren. Nun könnte es für die Sechzger noch dicker kommen, denn: Im "Hurensohn-Skandal" zwischen 1860-Trainer Vitor Pereira und Braunschweigs Coach Torsten Lieberknecht droht ein Nachspiel.

DFB-Ermittelt

Das Sportgericht des DFB ermittelt nach Pereiras angeblicher Beleidigung seines Trainerkollegen gegen Sechzig. "Wir haben die Ermittlungen wegen unsportlichen Verhaltens aufgenommen", sagte Anton Nachreiner, Vorsitzender des Kontrollausschusses, dem "Kicker". Auf AZ-Anfrage ließ die Presseabteilung der Eintracht mitteilen: "Der Kontrollausschuss hat Torsten Lieberknecht heute dazu aufgefordert, eine Stellungnahme abzugeben. Unser Trainer wird sich auch äußern." Klar, dass Lieberknecht seine Aussagen kaum widerrufen wird. Pereira ist nach DFB-Angaben nicht angeschrieben worden.

Die AZ mit den wichtigsten Fragen und Antworten zu einer für Sechzig möglicherweise folgenschweren Posse:

Was war passiert?

Lieberknecht hatte nach dem 1:0-Sieg seiner Elf am Sonntag gegen die Pereira-Truppe am Sky-Mikrofon behauptet, der Portugiese habe ihn als "Hurensohn" bezeichnet, sollte er "seine Spanisch-Kenntnisse richtig deuten" – und die wüste Verbal-Entgleisung wie eine beleidigende Geste (Mittelfinger) als "beschämend für 1860" deklariert.
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