Leser fragen, MOPO antwortet: Corona: Dürfen mir Freunde beim Umzug helfen?

Das Coronavirus hat auch Hamburg und Umgebung fest im Griff. Jeden Tag bekommen wir neue Informationen und Regeln, nach denen wir uns verhalten sollen. Die Verunsicherung steigt. Deswegen möchten wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, jetzt dabei helfen, Ihre dringenden Fragen rund um das Coronavirus zu beantworten. Schreiben Sie an coronafragen@mopo.de und wir recherchieren für Sie.

In diesen Zeiten überschlagen sich die Informationen regelrecht: Was in der einen Minute galt, ist in der nächsten schon nicht mehr aktuell. Um Ihnen jetzt ein wenig Sicherheit zu geben, haben wir eine E-Mail-Adresse eingerichtet, an die Sie Ihre Fragen rund um das Coronavirus in Hamburg und Umgebung richten können: coronafragen@mopo.de.

Coronavirus in Hamburg: Die MOPO beantwortet Ihre Fragen

Wir bemühen uns darum, alle Antworten so schnell und informativ wie möglich zu recherchieren. Die Informationen werden in diesem Artikel gesammelt und fortlaufend aktualisiert. 

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Schauen Sie also gern einmal durch die bereits beantworteten Fragen, ob Ihre vielleicht schon dabei ist. Wir werden uns täglich um eine schnelle Bearbeitung kümmern, einige Anfragen benötigen jedoch etwas Zeit. Zusammen schaffen wir das. Ihr MOPO-Team!

Dürfen mir Freunde beim Umzug helfen?

Ein selbst organisierter Umzug durch die Bewohner und helfende Personen verstößt nach den Angaben der Stadt Hamburg nicht gegen das Ansammlungsverbot. Dort heißt es: „Das kurzfristige Aufeinandertreffen zwecks Übergabe eines Umzugskartons oder ähnlichem ist keine Ansammlung im Sinne der Allgemeinverfügung.“ Die Abstandsregeln sollten trotzdem soweit dies möglich ist eingehalten werden.  

Wie gut schützen Atemschutzmasken? 

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) gibt es keine wissenschaftlichen Hinweise, dass das Tragen eines Mundschutzes das Risiko einer Ansteckung verhindert. Allerdings könne das Tragen eines Mundschutzes sinnvoll sein, wenn sich eine bereits erkrankte Person im öffentlichen Raum bewegt. Wichtig sei dabei, dass der Schutz korrekt sitzt und bei Durchfeuchtung gewechselt wird. Zudem müssten weiterhin Abstandsregeln eingehalten und die Händehygiene umgesetzt werden, damit der Mundschutz einen wirksamen Effekt erzielen könne.

Geht von Lebensmittel-Einkäufen Gefahr aus? 

Bisher sind dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) keine Infektionen mit dem Coronavirus über Lebensmittel bekannt. Eine Übertragung über kontaminierte Lebensmittel oder importierte Produkte wird für unwahrscheinlich gehalten. Dennoch rät das Institut, die Hygieneregeln bei der Zubereitung von Lebensmitteln wie gründliches Abwaschen der Lebensmittel und häufiges Händewaschen während der Verarbeitung zu beachten. Da die Viren hitzeempfindlich sind, kann das Infektionsrisiko durch das Erhitzen von Lebensmitteln zusätzlich weiter verringert werden.

Kann eine Antikörper-Spritze helfen? 

Bei einer Immunspende bekommt ein akut kranker Mensch oder nur zur Prävention die Antikörper eines bereits gesunden Covid-19-Patienten gespritzt. Je mehr ehemalige Covid-19-Patienten ein paar Wochen nach der ausgestandenen Krankheit Blut spenden, desto größer würde das Potential. Es deutet vieles darauf hin, dass eine Antikörper-Therapie im Fall des Coronavirus helfen kann, finale Erkenntnisse gibt es aber noch nicht. Den gesamten Artikel lesen hier.

Coronavirus: Ab wann gilt man als „genesen“?

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts gelten Infizierte frühestens 14 Tage nach Beginn ihrer Symptome als genesen. Zudem muss man mindestens 48 Stunden lang symptomfrei sein und zwei negative Untersuchungen aus Abstrichen im Nasenrachenraum mit einem Abstand von 24 Stunden nachweisen. Im Einzelfall kann in enger Absprache von Klinik, Labor und Gesundheitsamt von diesen Kriterien abgewichen werden.

Ab wann bin ich nicht mehr ansteckend?

Wer genesen ist, ist auch nicht mehr ansteckend, kann aber trotzdem noch Coronaviren im Körper haben, erklärt Clemens Wendtner, Chefarzt am Klinikum Schwabing in München, in einem Interview mit der „Zeit“. Beispielsweise können Viren über den Stuhl noch Wochen danach ausgeschieden werden. Diese seien aber nicht mehr infektiös und daher ungefährlich.   

Kann ich mein Home-Office jetzt von der Steuer absetzen?

Entscheidend ist hierbei, ob der Arbeitgeber die Anordnung erteilt hat, dass der Arbeitnehmer aufgrund von Corona nicht mehr zur Arbeit gehen darf. Nur wenn kein anderer Arbeitsplatz vorhanden ist, darf das Home-Office bei der Steuer berücksichtigt werden. Außerdem muss der Raum von den anderen Privaträumen getrennt und eindeutig als Arbeitszimmer identifizierbar sein.

„Wird ein Arbeitszimmer zuhause erstmalig aufgrund der Corona-Regelung eingerichtet, so empfiehlt sich eine Dokumentation. Diese sollte auch Gegenstände wie Laptop oder Stuhl für das Homeoffice aufführen, wenn der Arbeitgeber die Mitnahme erlaubt oder angeordnet hat“, rät Prof. Matthias Hiller von der SRH Fernhochschule. Der Nachweis könne auch mit Fotos erfolgen, die an die geschäftliche E-Mailadresse eines Kollegen geschickt werden. Maximal würden sich so 1.250 Euro steuerlich absetzen lassen.

Wie oft muss ich in diesen Zeiten Stoffhandtücher wechseln?

Grundsätzlich wird dazu geraten, Handtücher in Küche und Bad oft zu wechseln. Wegen der Keimbildung raten einige Experten dazu, die...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo