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BJÖRN HÖCKE

Sobald er etwas sagt oder wo erscheint, gibt es Ärger. Björn Höcke ist ein Garant für Zwietracht. Der umstrittene AfD-Politiker war auf der Frankfurter Buchmesse zu einer Podiumsdiskussion geladen. Der neurechte Antaios-Verlag präsentierte das Buch „Mit Linken leben“ und ließ die beiden Autoren des Bandes, Martin Lichtmesz und Caroline Sommerfeld, mit Höcke darüber diskutieren. Schon kurz nach Beginn der Veranstaltung kam es zu Tumulten. (Bild: dpa)

Frankfurter Buchmesse: Vom neuen Dan Brown bis zur „Neuen Rechten“

Wer dachte, dass Buchmessen die letzten friedlichen Bastionen in einer Welt voller Tumulte und Unruhen sind, der wurde an diesem Wochenende eines Besseren belehrt. Auf der Frankfurter Buchmesse kam es im Rahmen einer Buchpräsentation zu Ausschreitungen. Der neurechte Antaios-Verlag stellte einen Sachtitel vor und lud zur Diskussion. Neben den Autoren waren auch der höchst umstrittene AfD-Politiker Björn Höcke und der rechtsextreme Publizist Götz Kubitschek vor Ort. Es kam zu Handgreiflichkeiten. Doch abseits von diesen Schreckminuten gab es auf der Buchmesse auch die schöngeistigen Momente: Schriftsteller wie Daniel Kehlmann, Ken Follett und Dan Brown warben für ihre neuen Romane. Und eine Schriftstellerin, die vor kurzem für den diesjährigen Literaturnobelpreis gehandelt wurde, erhielt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

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