Frankreichs Premierministerin Borne bietet Rücktritt an - Macron lehnt ab

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat den nach einer Parlamentswahl üblichen Rücktritt seiner Premierministerin Elisabeth Borne abgelehnt. Dies sei nötig, "damit die Regierung weiter ihre Arbeit machen kann", hieß es am Dienstag aus dem Élysée-Palast. Nach der Schlappe seines Bündnisses Ensemble bei der Parlamentswahl berät Macron von Dienstag an mit Spitzenvertretern der Parteien über neue Mehrheiten.

Der Präsident sei auf der Suche nach "möglichen konstruktiven Lösungen", hieß es im Élysée. Auf dem Programm stehen jeweils einstündige Treffen mit Christian Jacob, dem Parteichef der konservativen Republikaner, Olivier Faure, dem Generalsekretär der Sozialisten, Stanislas Guérini von Macrons eigener Partei Renaissance, Marine Le Pen, der langjährigen Parteichefin und künftigen Fraktionsvorsitzenden des rechtspopulistischen Rassemblement National, und Fabien Roussel, dem Parteichef der Kommunisten.

kol/yb

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