Frankreichs Wirtschaft büßt an Schwung ein

Eine gute Woche vor der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen ist klar: Frankreichs Wirtschaft hat an Kraft verloren. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts blieb hinter den Erwartungen der Experten zurück. Im ersten Quartal des Jahres legte das BIP lediglich um 0,3 Prozent zu. Im letzten Quartal des vergangenen Jahres waren es noch 0,5 Prozent.

Die Arbeitslosigkeit ist in Frankreich, der zweigrößten Volkswirtschaft der Eurozone, ein Problem, sie ist mehr als doppelt so hoch wie auf der anderen Seite des Rheins, in Deutschland. Unter den Jugendlichen herrscht in Frankreich eine Erwerbslosigkeit von fast 25 Prozent. Dieses Thema hat das Zeug, die Präsidentschaftswahlen zu beeinflussen.

Le PIB progresse de 0,3 % au premier trimestre 2017https://t.co/C7W8BA3aQ9— Insee (@InseeFr) April 28, 2017

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