Französische Sängerin France Gall in Paris beigesetzt

Die französische Sängerin France Gall ("Ella, elle l'a") ist beigesetzt worden. Gall wurde am Freitag auf dem Pariser Friedhof Montmartre im engsten Familien- und Freundeskreis beerdigt. Vor dem Friedhof nahmen auch hunderte Fans Abschied

Fünf Tage nach ihrem Tod ist die französische Sängerin France Gall ("Ella, elle l'a") in Paris beigesetzt worden. An der Beerdigung auf dem Friedhof von Montmartre nahmen am Freitag nur die engsten Verwandten und Freunde der Sängerin teil. Unter den Trauergästen waren die Sängerin und Schauspielerin Jane Birkin, der Sänger Matthieu Chedid und der Fotograf Yann Arthus-Bertrand. Gall wurde in einem Familiengrab beigesetzt, in dem bereits ihr Mann und ihre Tochter Pauline bestattet sind.

Vor den Toren des Friedhofs erwiesen auch hunderte Fans der Sängerin die letzte Ehre. Sie applaudierten, als der Trauerzug mit dem Leichenwagen und sieben Limousinen mit verdunkelten Scheiben den Friedhof erreichte. Die Fans konnten bereits am Mittwoch und Donnerstag in einer Trauerhalle in Nanterre bei Paris von Gall Abschied nehmen. Ihr von Rosen umgebener Leichnam war dort zu den Klängen ihres Hits "Ella, elle l'a" aufgebahrt.

Gall war am Sonntag vergangener Woche im Alter von 70 Jahren in Paris einem Krebsleiden erlegen. Die Sängerin hatte 1965 ihren internationalen Durchbruch gefeiert, als sie mit Serge Gainsbourgs Titel "Poupée de cire, poupée de son" für Luxemburg den Grand Prix Eurovision de la Chanson gewann. 1987 landete sie mit dem Lied "Ella, elle l'a" auch in Deutschland einen Nummer-Eins-Hit.

Nach dem Tod ihres Mannes Michel Berger 1992 gab Gall kaum noch Konzerte. 1993 erkrankte sie an Brustkrebs. Als ihre Tochter Pauline vier Jahre später im Alter von 19 Jahren an der Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose starb, zog sie sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück. Erst 2015 meldete sie sich mit dem Musical "Résiste" zurück.

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