Französischer Theaterregisseur Françon in Montpellier mit Stichwaffe verletzt

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Françon bei der Entgegennahme des Molière-Preises

Der französische Theaterregisseur Alain Françon ist am Mittwoch im südfranzösischen Montpellier mit einer Stichwaffe schwer verletzt worden. Der 76-Jährige sei in der Nähe des Hotels, in dem er während seines Aufenthalts in Montpellier wohnte, in der Straße zusammengebrochen, hieß es aus Ermittlerkreisen. Die Umstände des Angriffs auf Françon waren zunächst unklar.

Françon erlitt nach übereinstimmenden Angaben Verletzungen am Hals. In mehreren Straßen wurden Blutspuren gefunden. Françon war seit Mitte Februar an der Hochschule für Theaterkunst in Montpellier als Dozent beschäftigt.

In den 1970er Jahren gründete Françon das Théâtre éclaté in Annecy. Später hatte er Anstellungen in Lyon und Savoyen. Von 1996 bis 2010 leitete er das Théâtre national de la Colline in Paris. 2016 erhielt er für eine Inszenierung des Stückes "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" den Molière-Preis.

ao/ju